B.-Traven-Schule investiert in Ganztagsbetrieb

Freudige Nachricht in der Bibliothek der B.-Traven-Gemeinschaftsschule: Schulleiter Arno de Vries, Raed Saleh, Traven-Mittelstufenleiterin Rita Schäffler, Sozialarbeiter Benjamin Beck (v.l.). (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Sechs weitere Schulen in der Zitadellenstadt profitieren ab August vom Bonusprogramm für Brennpunktschulen.

Arno de Vries hat schon eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was er mit 62 500 Euro machen wird. Der Leiter der B.-Traven-Gemeinschaftsschule, Recklinghauser Weg 26-32, wird es für Projekte einsetzen, mit denen der offene Ganztagsbetrieb an der Schule attraktiv gemacht werden soll. Die Summe von 62 500 Euro gilt für das kommende Schuljahr, wobei gut 26 000 Euro schon ab August zur Verfügung stehen.

Das Bonusprogramm geht zurück auf eine Initiative des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, der zugleich Spandauer Kreisvorsitzender ist. Er will damit sogenannte Brennpunktschulen unterstützen, wo viele Schüler soziale Probleme mit in die Schule bringen. Kriterium für die Vergabe der Mittel ist die Lernmittelbefreiung von Schülern, das heißt die soziale Lage der Eltern. Das Bonusprogramm greift, wenn mehr als die Hälfte der Schüler von der Zuzahlung für Lernmittel befreit sind. Über die Verwendung der Mittel entscheiden die Schulen selbst.

In Spandau wurden seit Einführung des Programms 2014 insgesamt 15 Schulen gefördert. Jetzt kommen außer der B.-Traven-Gemeinschaftsschule die Birken-Grundschule, die Klosterfeld-Grundschule, die Astrid-Lindgren-Grundschule, die Grundschule an der Pulvermühle sowie die Integrierte Sekundarschule Wolfgang Borchert dazu.


Christian Schindler / CS
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