Bezirk bekommt EU-Fördermittel

Spandau. Der Bezirk erhält 3,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Spandauer Brennpunktgebieten.

Nach intensiver Arbeit der letzten Monate hat sich das Bezirksamt um Fördermittel aus den Bundesprogrammen "Jugend stärken im Quartier" (Justiq) und "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier" (Biwaq) beworben.

Das ESF-Modellprogramm "Jugend stärken im Quartier" unterstützt junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren beim Übergang von der Schule in den Beruf. Mit dem ESF-Bundesprogramm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier" sollen die nachhaltige Integration von langzeitarbeitslosen Menschen ab dem 26. Lebensjahr in Beschäftigung gefördert und die lokale Ökonomie gestärkt werden. Die Europabeauftragte Uta Bohacek koordiniert und begleitet beide Projektvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen des Bezirksamtes und den beteiligten Spandauer Trägern und Kooperationspartnern.

"Trotz der im Vergleich zu anderen EU-Ländern guten Lage auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gibt es nach wie vor Menschen, die nicht an dieser Entwicklung teilhaben. Diese konzentrieren sich in Spandau vor allem in den Quartiersgebieten der Heerstraße, dem Falkenhagener Feld und der Neustadt", sagte Stadtentwicklungsstadtrat Carsten-Michael Röding (CDU). Das Bezirksamt wolle diesen Problemlagen noch stärker begegnen und dazu die Fördergelder aus den Töpfen der Europäischen Union nutzen.


Ulrike Kiefert / uk
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