Ehrenamt macht glücklich: Bürgermeister und TV-Moderator gemeinsam am Herd

Ulli Zelle, Helmut Kleebank sowie die Ehrenamtliche Ingrid Schulz bereiteten eine Möhren-Ingwer-Suppe zu. (Foto: Kiefert)

Spandau. Für das Ehrenamt schwangen Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und RBB-Fernsehmoderator Ulli Zelle aus Gatow am 4. Februar den Kochlöffel. Zwei Stunden lang kochten sie unter dem Motto "Ehrenamt hält fit und macht glücklich" gemeinsam mit Ehrenamtlichen für das Projekt "Haltestelle" der Diakonie Spandau im "centrovital Gesundheitszentrum".

Im Projekt "Haltestelle" hat es sich ein Team von Ehrenamtlichen zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität und das Wohlbefinden für Menschen mit Demenz zu verbessern und zu stärken. Unterstützt werden sie dabei von Fachkräften. Durch ihre regelmäßigen Besuche bei Menschen mit Demenz und die Gruppenbetreuung entlasten sie auch die pflegenden Angehörigen. Allein in Spandau sind rund 30 Freiwillige im Einsatz. "Und der Bedarf an regelmäßigen Besuchen wächst stetig", sagt Projektkoordinatorin Siegrid Haase de Moreno.

Um weitere Ehrenamtliche zu gewinnen, erhielt das Projekt der Diakonie Spandau daher jetzt tatkräftige Unterstützung durch die beiden Spandauer "Köche". Sie hatten sich vom "Haltestellen"-Team davon überzeugen lassen, dass Einsamkeit ebenso schädlich wie Rauchen oder Bluthochdruck ist. So jedenfalls lautet die drastische Schlussfolgerung einer 2010 von US-Forschern veröffentlichten Analyse.

"Soziale Kontakte verbinden hingegen alle Aspekte einer gesunden Lebensführung und können vielleicht sogar Krankheiten wie Demenz vorbeugen", sagt Haase de Moreno. Ehrenamtliches Engagement sei daher eine gute Möglichkeit, um Gleichgesinnte zu finden und Nützliches zu tun.

Weitere Informationen zum Projekt "Haltestelle" gibt es unter www.haltestelle-diakonie.de. Wer sich in der ehrenamtlichen Arbeit engagieren möchte, meldet sich unter 68 83 92 18 10.

Michael Uhde / Ud
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