Forum will Haus der Neustadt mit Sport, Bildung und Beratung

Vereinsvorsitzender Ersin Nas bei der Vorstellung des Forums Spandau. (Foto: Schindler)

Spandau. Mit einer Informationsveranstaltung hat sich der neu gegründete Verein Forum Spandau am 21. Juni, Bruno-Gehrke-Halle an der Neuendorfer Straße 67, vorgestellt.

Der Verein will die Halle mit einer Mischung aus Sport-, Bildungs- und Beratungsangeboten zu einem Haus der Spandauer Neustadt entwickeln. Schon jetzt wird sonnabends ab 21 Uhr Kraft- und Konditionstraining angeboten. Montags von 8.30 bis 10 Uhr und donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr gibt es speziell Sport für Frauen. Die Angebote sind kostenlos. "Wir wollen gemeinsam Vielfalt gestalten", sagt der Vereinsvorsitzende und Rechtsanwalt Ersin Nas mit Blick auf die Bevölkerung der Neustadt, die ihre Wurzeln in vielen Ländern und Kulturen hat. Kooperationspartner sind der Verein Spandauer Jugend, der Spandau Box-Club und der Spandauer Mieterverein. "Hier wird Integration von unten gelebt", kommentierte bei der Eröffnung Bildungs- und Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU).

Das Spandauer Forum nutzt die obere Etage der Bruno-Gehrke-Halle. Der Vertrag ist zunächst befristet bis Ende September, wie auch für die anderen Nutzer der Halle. Verwunderung löste die Vorstellung des Forums bei Jürgen Kessling aus, Sprecher des Spandauer Fitnessclubs, der zusammen mit dem Verein Spandau-Neustadt ebenfalls die Halle zu einem sozialkulturellen Sportzentrum entwickeln wollte. Dazu hätte er die jetzt vom Forum Spandau genutzten Räume benötigt. Beide Konzepte hängen davon ab, dass der Bezirk die Halle langfristig halten kann. Sie gehört zurzeit dem Bund. Pläne zu einem Grundstückstausch, der den Bezirk zum Eigentümer machen konnte, sind bisher nicht umgesetzt worden.


Christian Schindler / CS
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