Giftköderalarm auf Facebook: CDU startet Projekt für Hundehalter

Spandau. Die CDU hat das Projekt "Giftköderalarm Berlin" gestartet. Auf Twitter und Facebook werden Hundehalter über aktuelle Fundorte präparierter Köder informiert.

Ausgelegte Giftköder, Rattengift oder Glasscherben in Wurststücken: Immer häufiger werden auch in Spandau tödliche Hundeköder entdeckt. Der stellvertretende Fraktionschef der CDU Spandau, Thorsten Schatz, hat darum jetzt mit dem Spandauer Bundestagsabgeordneten und Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner, das Projekt "Giftköderalarm Berlin" ins Leben gerufen.

Unter twitter.com/giftalarmberlinoder facebook.com/giftkoederalarm.berlininformieren sie über gefundene Giftköder in Berlin. "Wir wollen so andere Hundehalter warnen und auf das bestehende Problem der Giftköder transparent hinweisen", so Thorsten Schatz. Allein in den letzten 30 Tagen seien 31 Gefahrenmeldungen für Berlin auf www.giftkoeder-radar.com eingegangen.

Gefährlich sind diese Giftköder aber nicht nur für Tiere, sondern auch für spielende Kinder. Beide Politiker machen deshalb seit zwei Jahren gegen Giftköder in Berlin mobil. Kai Wegner setzt sich zudem im Bundestag für eine Strafverschärfung für Tierquäler ein.

In Spandau wurden solche Hundeköder wiederholt im Spektefeld, in Haselhorst, im Spandauer Forst und in der Jungfernheide gefunden. Der Bezirk startete darum Mitte 2014 eine zentrale Meldestelle für ausgelegte Giftköder in Spandau.


Ulrike Kiefert / uk
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