Junge Kicker sorgten für Trinkwasser: Turnier-Spende ging an Unicef

Organisator Jürgen Kessling mit den Mitorganisatoren Asmahan Er, Mohamad Hajjaj, Norbert Trapp (Unicef) und Frank Schröder (Sportamt Spandau). (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Bruno-Gehrke-Halle |

Spandau. Bei einem Hallenturnier mit Flüchtlingskindern im vergangenen Jahr sammelte die Wählerinitiative soziales Spandau auch für Unicef: Jetzt gingen 270 Euro an die Hilfsorganisation.

„Refugees welcome“ steht auf einem Transparent im Foyer der Bruno-Gehrke-Halle, Neuendorfer Straße 67. Unter dieser Überschrift steht wiederum ein Gedicht, dass das gemeinsame Spielen von Kindern unterschiedlicher Nationalität feiert. Umrahmt ist das Ganze von Händeabdrücken in verschiedenen Farben.

Das war dann der richtige Ort, an dem Jürgen Kessling von der Wählerinitiative soziales Spandau 270 Euro an Norbert Trapp von der Unicef-Arbeitsgruppe Spandau übergab. Soviel war an Spenden am 3. September 2016 zusammen gekommen, als junge Sportler aus Flüchtlingsunterkünften in Spandau sich untereinander und mit anderen Sportlern im Fußball maßen.

Wasseraufbereitung im Jemen möglich

Auch wenn die Summe auf den ersten Blick nicht spektakulär wirkt, wird sie viel erreichen. „Dafür können 60.000 Trinkwasseraufbereitungstabletten gekauft werden“, sagt Jürgen Kessling. Das wiederum bedeutet, dass damit einem Flüchtlingsheim im Jemen rund 300.000 Liter trinkbares Wasser zur Verfügung stehen.

Mit zur Spendenübergabe kam auch Asmahan Er; sie hatte im vergangenen Jahr einige der Flüchtlinge betreut, die auch in der Bruno-Gehrke-Halle antraten. Der stellvertretende Vorsitzender des Teiba-Kulturzentrums, das ebenfalls bei der Organisation half, Mohamad Hajjaj, war auch dabei. Das Sportamt Spandau war mit Frank Schröder ebenfalls vertreten. Jürgen Kessling betonte, dass es zur Organisation von Integrationssportveranstaltung und der Spende erheblich beigetragen habe. CS
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.