Kant-Gymnasium sammelte mit Sponsorenlauf Geld für Verein

Mit jeder Laufrunde sammelten die Schüler des Kant-Gymnasiums Geld für den Verein "Save the Children Berlin". (Foto: Melanie Lünstedt)

Spandau. Nahezu das gesamte Kant-Gymnasium war am 23. September auf den Beinen. Rund 750 Schüler, Eltern und Lehrer trafen sich vormittags im Münsingerpark zum Sponsorenlauf unter dem Motto "Kant läuft weiter". Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) gab den Startschuss. Dessen Ziel war es, durch den Lohn für jede gelaufene Runde möglichst viel Geld für den Verein "Save the Children Berlin" (savethechildren.de) zu sammeln.

"Schüler und Lehrer haben Sponsoren verpflichtet, die ihnen im Voraus eine verhandelte Summe pro gelaufener Runde garantieren" erklärt Lehrer Yassin Hijazi die Veranstaltung. Die Schüler würden so lernen, dass jeder, auch wenn er selbst über keine ausreichenden finanziellen Mittel verfügt, Gutes für die Schwächsten tun könne und dass sich soziales Engagement lohne.

"Der Erfolg des Laufs im vergangenen Jahr an gleicher Stelle gab vor allem den Schülern, aber auch den Lehrern und uns Eltern den Ansporn, auch dieses Jahr mit Hilfe des Laufs ein gemeinnütziges Projekt zu unterstützen, das Kindern hilft", sagt Sylvia Hannappel, Elternvertreterin der Klasse 10 b am Kant-Gymnasium. 2013 sei bei dem Sponsorenlauf eine Spendensumme von rund 12 500 Euro für den Verein "Kinderhilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder Berlin-Brandenburg" erlaufen worden. In diesem Jahr sei der Erlös für den Verein "Save the Children Berlin" bestimmt. "Wir hoffen auch 2014 auf ein ähnlich gutes Ergebnis", sagt Yassin Hijazi. Allerdings werde es noch einige Zeit dauern, bis das genaue Ergebnis feststehe. Sicher ist bereits, dass dieser Lauf als jährliches Ereignis etabliert werden soll.

Der Empfänger "Save the Children" wurde bereits 1919 gegründet und ist heute die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. In mehr als 120 Ländern ist der Verein mit seinen Mitarbeitern vertreten und kämpft darum, dass die Rechte der Kinder geachtet und geschützt werden. Dazu gibt es eine Vielzahl von Projekten die das Leben von Kindern verbessern helfen sollen.


Michael Uhde / Ud
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