Klinik-Bistro bleibt erhalten: Vivantes und Betreiber einigen sich auf neuen Standort

Besiegelten den Vertrag über einen neuen Bistro-Standort: Prof. Dr. Ernst Späth-Schwalbe (2. von links) mit Frank Bewig (Mitte) und Tina Lindemann (FID). (Foto: Bezirksamt)
Berlin: Vivantes Klinikum Spandau |

Hakenfelde. Das Bistro für psychisch Kranke am Vivantes Klinikum Spandau, Neue Bergstraße 6, bleibt doch erhalten. Darauf haben sich jetzt Klinik und Betreiber vertraglich geeinigt.

Schon Ende August wurde der Vertrag besiegelt. Das Vivantes Klinikum Spandau und der Freundeskreis Integrative Dienste gGmbH (FID) einigten sich darauf, das Bistro an einem anderen Standort auf dem Klinik-Gelände wiederzueröffnen. Damit bleibt der beliebte Treffpunkt für Patienten und Besucher erhalten. Auch 18 Arbeitsplätze für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die der FID im Bistro beschäftigt, sind somit gesichert.

Die positive Nachricht teilte Sozial- und Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) mit. Der Stadtrat hatte bei beiden Vertragspartnern persönlich auf den Erhalt des Bistros gedrungen. Dass sich beide Partner auf Verhandlungen eingelassen hätten und bereit waren, auch Kompromisse einzugehen, begrüße er, sagte Bewig. So konnte schließlich eine Lösung für den Weiterbetrieb am Rande des Klinik-Geländes im ehemaligen Friseurladen gefunden werden.

Bereits im April 2014 stand das Bistro wegen geplanter Umbaumaßnahmen in der Klinik auf der Kippe. Es sollte geschlossen werden. Die Bezirksverordneten und der Stadtrat intervenierten. Die Mitarbeiter des Bistros sammelten Unterschriften für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Der FID, der in Spandau ein breites Spektrum an Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen anbietet, betreibt das Bistro in Haus 6 der Klinik seit 2007.uk
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