Koeltzepark hat jetzt fünf Obstbäume

Jörg-Michael Gehler von der Aktionsfonds-Jury, die Jugendlichen Ibo, Sven Proske und Christian Warembourg sowie Kathrin Radack von der Baumschule setzen den ersten Obstbaum. (Foto: Ulrike Kiefert)

Spandau. Im Koeltzepark wachsen jetzt fünf Obstbäume. Jugendliche des BDP-Jugendklubs haben sie gepflanzt. Bis zur Ernte von Apfel und Co. wird es aber noch dauern.

Apfel und Birne, Pflaume und Kirsche sprießen jetzt auf der grünen Wiese gleich hinter dem Paul-Schneider-Haus. Jugendliche des BDP-Jugendklubs (Bund Deutscher Pfadfinder) haben die fünf Obstbäume am 22. April im Koeltzepark gepflanzt.

Mit der Aktion wollen die Jugendlichen ihren Kiez noch grüner machen und Anwohner zum Mitmachen inspirieren. "Und sie sollen sehen, dass auch wir uns engagieren", sagt BDP-Mitarbeiter Sven Proske. Außerdem sind die jungen Leute gerade dabei, auch ihr Klubhaus im Koeltzepark zu verschönern. Hochbeete werden angelegt und die Außenanlage auf Vordermann gebracht.

Das Geld für die Obstbäume floss aus dem Aktionsfonds vom Quartiersmanagement Neustadt. Die Jugendlichen hatten die Mittel beantragt und bekamen 1500 Euro bewilligt. Damit wurden auch Schaufeln, Schubkarren und ein Bewässerungsschlauch finanziert. Bevor die Bäume unter die Erde kamen, hoben Mitarbeiter des Grünflächenamts die Löcher aus. Die "Barnimer Baumschulen Biesenthal" lieferten dann per Lkw die Sprösslinge an.

Bis die ersten Äpfel oder Kirschen geerntet werden können, werden die Anwohner aber noch eine Weile warten müssen. Regelmäßiges Wässern der Jungbäume hilft da auf jeden Fall. Wer im Sommer zur Gießkanne greifen will, kann sich im Jugendklub melden.


Ulrike Kiefert / uk
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