"Olympiade der Retter" am 20. September

Wie man Erste Hilfe leistet, wird am 20. September gezeigt.
In der sonst eher beschaulichen Spandauer Altstadt wird es am 20. September nur so von Verletzten wimmeln. Auch wenn es vielleicht so aussehen könnte, hier wird kein Katastrophenfilm gedreht. Stattdessen treten haupt- und ehrenamtlichen Johanniter aus der Jugend und den verschiedenen Diensten der JUH zur "Olympiade der Retter" an. Ob ein Straßenbahn-Unfall, Herzinfarkt oder Hundebiss: Die Szenarien beim Landeswettkampf sind aus dem Alltag gegriffen. Im fairen Wettkampf stellen Helfer aller Altersgruppen alle zwei Jahre ihr Erste-Hilfe-Wissen unter Beweis. Zu den Disziplinen für die Erwachsenen gehören Übungen in medizinischer Notfallrettung, Diagnose oder die Lagerung und der Transport verletzter Personen. Mit Hilfe geschminkter Unfalldarsteller werden realistische Rettungssituationen simuliert.

Während die Erwachsenen beweisen müssen, dass sie im Notfall professionell Menschenleben retten können, zeigen die Kinder- und Jugendmannschaften, wie man einen Verband anlegt und einen Notruf richtig absetzt. Außerdem wird die Kreativität getestet. Schiedsrichter entscheiden darüber, welche Mannschaften die Situationen am besten meistern. Außerdem müssen die Teilnehmer bei theoretischen Tests punkten. Bürgermeister, Helmut Kleebank, wird gegen 11.15 Uhr den praktischen Teil des Landeswettkampfes - auf dem Gelände vis-à-vis vom Spandauer Rathaus - offiziell eröffnen.

In diesem Jahr werden mehr als 200 Teilnehmer erwartet, darunter mehrere Kindermannschaften im Alter von sechs bis zwölf Jahren sowie zwei Teams aus Polen. Zuschauer sind herzlich willkommen!


PR-Redaktion / P.R.
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