Politik will Ehrenamt attraktiver machen

Spandau. Der Feuerwehrdienst muss attraktiver werden. Darauf haben sich jetzt die Regierungsfraktionen SPD und CDU verständigt. Von dem Maßnahmenpaket profitieren auch die freiwilligen Feuerwehren in Spandau.

SPD und CDU haben jetzt im Abgeordnetenhaus ein Maßnahmenpaket beschlossen. Es trägt den Titel "Ehrenamtliches Engagement stärker würdigen" und soll konkret den Feuerwehrdienst attraktiver machen. Damit das gelingt, fordern beide Parteien mehr Investitionen in Infrastruktur und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren.

Dafür soll zügig ein Sonderprogramm für Investitionen aufgelegt werden. Darüber hinaus sollen Dienstgrade, Fort- und Weiterbildungen bundesweit anerkannt und eine Berlin weite Neumitgliederkampagne gestartet werden. Feuerwehrmitglieder sollen eine Ehrenamtskarte erhalten und künftig auch Berliner Sportanlagen für Übungen nutzen dürfen. Zudem soll sich die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) für die Freiwilligen Feuerwehren öffnen.

Von all diesen Maßnahmen profitieren auch die vier freiwilligen Feuerwehren in Staaken, Spandau-Nord, Gatow und Kladow. "Mit diesem Maßnahmenpaket, das im intensiven Dialog mit den Freiwilligen Feuerwehren entstanden ist, wollen wir ihren engagierten Einsatz angemessen würdigen", erklärt Burgunde Grosse (SPD), Spandauer Abgeordnete und Mitglied des Innenausschusses des Abgeordnetenhauses. Dabei allein werde es jedoch nicht bleiben. Denn in den Haushaltsberatungen für den Etat 2016/17 soll es im Bereich der Feuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr einen deutlichen Schwerpunkt geben, so Grosse weiter. Will heißen, es soll mehr Geld geben. Zuletzt waren die Pauschalen für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren erhöht worden.


Ulrike Kiefert / uk
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