Die Wasserfreunde haben ihren Trainer entlassen

Ex-Trainer Andras Gyöngyösi (Foto: Wasserfreunde Spandau 04)

Spandau. Vor den entscheidenden Spielen in der Meisterschaft und Pokal haben sich die Wasserfreunde Spandau 04 von ihrem Coach Andras Gyöngyösi getrennt.

Zwischen Mannschaft sowie Verein und dem Ungarn seien "unüberbrückbare Differenzen" entstanden, die eine weitere Zusammenarbeit unmöglich machten, teilten die Wasserfreunde mit. "Zu einem guten Trainer gehört neben fachlichem Know-how auch eine solide Sozialkompetenz und ein menschlich-korrekter Umgang mit allen Spielern", erklärte Präsident Hagen Stamm. Daran scheint es Gyöngyösi gefehlt zu haben. Immer wieder gab es Klagen aus dem Team über Beschimpfungen und wenig motivierende Ansprachen. Und das, obwohl die Saison für den Verein bisher weitgehend nach Plan verlaufen ist. Er steht erneut in den Endspielen um den deutschen Wasserball-Pokal, die am 9. und 10. Mai in Hannover ausgetragen werden. Spandau bekommt es dort im Halbfinale zunächst mit Erzrivalen ASC Duisburg zu tun.

Duisburg, amtierender Meister, ist auch der Gegner im Finale um den deutschen Titel. Beim ersten Spiel am 14. Mai müssen die Spandauer auswärts antreten. Danach folgen am 17. und 18. Mai um 16 beziehungsweise 13 Uhr zwei Heimpartien in der Schwimmhalle Schöneberg am Sachsendamm. Steht der Meister bis dahin noch nicht fest, folgen am 21. Mai erneut in Duisburg und möglicherweise am 24. Mai in Schöneberg zwei weitere Begegnungen. Für den Gesamtsieg müssen drei Spiele gewonnen werden.

Bei diesen Spielen wird die Mannschaft von Manager und Co-Trainer Peter Röhle betreut. Röhle, ehemaliger Weltklassetorwart der Wasserfreunde hat in der Vergangenheit als Coach mit dem Team neun Meisterschaften geholt und ist damit der erfolgreichste Trainer des Vereins. Er stand bereits am 3. Mai im letzten Champions League Spiel beim rumänischen Vertreter Oradea als Verantwortlicher am Beckenrand. Dort verloren die Spandauer mit 9:11. Aber schon zuvor hatten sie keine Chance mehr, die Finalrunde der europäischen Königsklasse zu erreichen.


Thomas Frey / tf
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