Erlös des Sponsorenlaufs geht an die "Ombili-Stiftung"

Nach dem Startschuss von Stadtrat Stephan Machulik begann der "4. Lauf für Afrika" des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums durch die Altstadt. (Foto: Uhde)

Spandau. Zum "Lauf für Afrika" starteten am Mittag des 16. Oktober rund 200 Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums durch die Altstadt. Vom Eingang der St. Nikolai-Kirche auf dem Reformationsplatz liefen sie einen etwa 400 Meter langen Rundkurs durch die Mönchstraße, die Havelstraße und die Carl-Schurz-Straße.

Stephan Machulik (SPD), Stadtrat für Bürgerdienste und Ordnung, übernahm die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Ziel des Sponsorenlaufs war es, Geld für die "Ombili-Stiftung" zu sammeln. Die setzt sich seit mehr als 20 Jahren für die Belange der Ureinwohner Namibias, den San, ein. 2013 hatten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Galenstraße 40-44 mit ihrem Lauf mehr als 5000 Euro für den Bau eines Sportplatzes im Norden Namibias von den Sponsoren gesammelt. "Diesmal kamen deutlich mehr als 6500 Euro zusammen", freute sich Andreas Völzmann, Fachleiter Sport am Stein-Gymnasium und Organisator des Laufs.

Beim diesjährigen Lauf feuerten rund 700 Mitschülern und ihre Lehrer, Vertreter des Bezirks, der Ombili-Stiftung, der Botschaft Namibias sowie der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau und der evangelischen St. Nikolai Kirchengemeinde die Läufer an der Strecke an. Sie sahen rund 50 Teams, die jeweils aus zwei Läufern bestanden.

Die wechselten sich beim Teamlauf ab. Während die Hälfte der Aktiven lief pausierten die Partner. Jedes Team hatte einen Rundenzähler, der Buch über die gelaufene Strecke führte. Die Schüler hatten zuvor Sponsoren gefunden, die ihnen einen individuell vereinbarten Betrag pro Laufrunde versprochen hatten. Als Zuschauer standen alle rund 800 Schülerinnen und Schüler des Stein-Gymnasiums an der Strecke, um ihre laufenden Schulkameraden anzufeuern.

Das Rätsel, warum viele Zuschauer beim eigentlich zweiten Lauf vom "4. Lauf für Afrika" sprachen, löste Völzmann. "Mein verstorbener Freund und Kollege Jörg Riechers hat in den vergangenen Jahren bereits zwei Läufe für Afrika organisiert", erklärte er. Daher sei es ihm und seiner Mit-Organisatorin Marion Herrmann ein Bedürfnis gewesen, in seinem Sinne ebenfalls benachteiligten Menschen in Afrika zu helfen. "Deshalb nennen wir diesen Lauf nach unserer Organisations-Premiere im vergangenen Jahr auch den {sbquo}4. Lauf für Afrika’", sagte Völzmann.


Michael Uhde / Ud
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