Verhältnisse schnell zurechtgerückt: Wasserfreunde holten 36. Meisterschaft

Spandau. Die Niederlage am 11. Juni im heimischen Becken war ein Ausrutscher.

Drei Tage später stellten die Wasserfreunde Spandau 04 die Rangordnung im deutschen Wasserball wieder her.

Sie gewannen im vierten von maximal fünf Endspielen um die deutsche Meisterschaft klar mit 12:8 bei Finalgegner Waspo Hannover und sicherten sich mit dem dritten Sieg den nationalen Titel. Es war ihr 36. seit 1979.

Auch bei dieser Partie erwischten die Spandauer einen guten Start und führten nach dem ersten Viertel mit 4:1. Anders als bei der Begegnung zuvor hielten sie den Gegner aber dieses Mal auf Abstand. 8:4 hieß es nach dem zweiten Durchgang, 10:7 nach dem dritten Abschnitt. So wurde die Aufholjagd der Gastgeber immer schwieriger. Sie verpuffte im Schlussviertel wegen einiger toller Paraden von Wasserfreunde-Torwart Laszlo Baksa, der nur noch einen Gegentreffer zuließ, während seinem Team noch zwei weitere Tore gelangen.

Nach der Schlusssirene folgte das übliche Procedere, in dem der deutsche Rekordmeister inzwischen genügend Übung hat. Nämlich Jubel im und außerhalb des Beckens sowie den obligatorischen Sprung ins Wasser für Trainer Petar Kovacevic.

Vielleicht war die Freude über den erneuten Titel aber etwas weniger routiniert, als in den Jahren zuvor. Denn immerhin gestaltete sich das Meisterschaftsfinale 2017 spannender als gedacht. Auch wenn sich am Ende doch erneut der Favorit durchsetzte. tf
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