Baustopp beendet: Auf dem Seegefelder Weg geht es endlich weiter

Zwischen Klosterbuschweg und Finkenkruger Weg gilt seit Herbst 2015 Einbahnstraße. (Foto: Ulrike Kiefert)

Staaken. Auf dem Seegefelder Weg wird weitergebaut. Zwischen Straße 393 und Hackbuschstraße sollen die Arbeiten bis November beendet sein.

Nach längerem Baustopp gehen die Straßenbauarbeiten und die Maßnahmen der Berliner Wasserbetriebe auf dem Seegefelder Weg weiter. Das teilte Baustadtrat Frank Bewig (CDU) jetzt mit. Angepackt wird der Abschnitt zwischen Straße 393 und Hackbuschstraße. Dort sollen bis November die Deckschicht auf der südlichen Fahrbahnhälfte fertig sowie die restlichen Arbeiten für die Regenwasserkanalisation und die nördliche Fahrbahnhälfte inklusive Fahrradstreifen, Gehweg und Parktaschen erledigt werden.

„Nach der Neuausschreibung der Straßenbauarbeiten und einer witterungsbedingten Unterbrechung können die Arbeiten nun endlich weitergeführt und im ersten Bauabschnitt in diesem Jahr fertiggestellt werden“, informiert Frank Bewig. Für Autofahrer, Radler, Fußgänger und Anlieger ist die Straße damit zwar weiterhin nur eingeschränkt nutzbar. „Wir bitten hier aber um Verständnis“, so der Stadtrat.

Konkret bleibt der Seegefelder Weg stadtauswärts zwischen Klosterbuschweg und Finkenkruger Weg Einbahnstraße. Wer ins Spandauer Zentrum will, muss eine Umleitung über Finkenkruger Weg, Torweg und Klosterbuschweg fahren.

Die Grundstücke sollen weiter befahrbar sein

Parallel schreibt das Bauamt jetzt den zweiten Bauabschnitt des Seegefelder Weges aus und zwar zwischen Hackbuschstraße und Finkenkruger Weg. Dort soll es im Sommer 2017 losgehen. Ende 2018 ist der Abschluss geplant. An der beschriebenen Verkehrsführung ändert sich nichts. Die Grundstücke bleiben über die Zufahrten befahrbar.

Wie berichtet hatte das Bezirksamt die halbfertige Baumaßnahme auf dem Seegefelder Weg im Dezember 2016 neu ausgeschrieben, damit es nach dem Winter dort zügig weitergehen kann. Der Straßenbau hatte monatelang gestockt, was Anwohner und Pendler nervte. Frank Bewig hatte daraufhin die Reißleine gezogen und den Bauvertrag mit der Baufirma „wegen vertraglicher Differenzen“ nach 13 Monaten gekündigt. uk
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