Bund fördert Baudenkmal: Finanzspritze für Gartenstadt Staaken

Staaken. Die Gartenstadt Staaken erhält noch in diesem Jahr 85.630 Euro aus dem Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“.

Weitere Fördermittel stellt der Bund für die kommenden Jahre in Aussicht. Die Gartenstadt ist damit als Baudenkmal anerkannt. Das hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters den beiden Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) und Kai Wegner (CDU) auf Nachfrage mitgeteilt.

Das Geld wird dringend gebraucht. Wie berichtet, will die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Staaken EG die denkmalgeschützte Siedlung mit mehr als 1000 Wohnungen langfristig sanieren (www.berliner-woche.de/113833). Begonnen wird noch in diesem Jahr mit der Restaurierung des früheren Kaufhauses am Heidebergplan 7-11. Dafür fließen aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes 100 000 Euro. Weitere 50 000 Euro steuert das Landesdenkmalamt Berlin bei.

Der Bund legte das Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ bereits 1950 auf. Es ist somit das älteste seiner Art in Deutschland. Bis 2016 konnten aus dem Topf 650 Kulturdenkmäler mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Millionen Euro restauriert werden. uk
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