Einfamilienhaus stürzt nach Explosion zusammen

Von dem Einfamilienhaus an der Möthlower Straße blieb kein Stein auf dem anderen. (Foto: privat)

Aus bisher ungeklärter Ursache ist ein Einfamilienhaus an der Möthlower Straße explodiert. Ein Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr war mit Rettungshunden vor Ort.

Das zweistöckige Haus war am Abend des 20. November plötzlich eingestürzt. Nachbarn hörten gegen 21 Uhr einen gewaltigen Knall, sahen ein weinendes Kind auf der Straße und alarmierten die Feuerwehr. Vor Ort bot sich den 75 Einsatzkräften ein erschütterndes Bild. Das Einfamilienhaus war komplett zerstört und in sich zusammengesackt. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer – alles kaputt. Nur das Dach war noch intakt.

Wie durch ein Wunder kam niemand ums Leben. Allerdings wurde der fünfjährige Sohn der Familie verschüttet und lebensgefährlich verletzt. Er musste reanimiert werden und kam mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus. Sein sieben Jahre alter Bruder konnte sich aus den Trümmern selbst befreien und wurde wie seine Eltern nur leicht verletzt. Die Feuerwehr hatte mit Rettungshunden nach den Verschütteten gesucht.

Die Ursache des Unglücks ist bisher unklar. Eine Gasexplosion, die zunächst vermutet wurde, schloss die Polizei inzwischen aus. Das Einfamilienhaus war nicht an die Erdgasleitung angeschlossen. Jetzt ermitteln laut Polizei die Experten einer Brandkommission des Landeskriminalamts. Feuerwehrkräfte und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) halfen bei der Spurensuche. Sie gruben sich nach der Explosion mit Spaten und schwerem Gerät durch die Trümmer. Die Möthlower Straße blieb rund um die Unglücksstelle auch am Tag danach gesperrt. Herumfliegende Trümmerteile hatten benachbarte Häuser leicht beschädigt.
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