Bürgermeister besucht internationale Privatschule

Schulleiterin Edith Suter und Bürgermeister Helmut Kleebank vor Schülerarbeiten im Flur der Villa Amalienhof. (Foto: M. Uhde)

Staaken. Auf seiner Bildungstour durch den Bezirk machte Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) am 18. Januar Station in der International School Villa Amalienhof (ISVA) an der Heerstraße 463. Schulleiterin Edith Suter informierte ihn über die Besonderheiten der internationalen Privatschule.

Die ISVA ist eine bilinguale Ganztagsschule, in der Schüler unterschiedlicher Nationalitäten auf Deutsch und Englisch in der Grund- und Sekundarstufe vom Kindergarten bis zum Schulabschluss unterrichtet werden. Die Einrichtung mit derzeit 220 Schülern liegt in einer 60 000 Quadratmeter großen Park- und Waldlandschaft. Älteren Spandauern wird das Gelände noch als gern genutztes Schullandheim bekannt sein. Seit diesem Jahr ist die ISVA, die über eine Bibliothek, ein naturwissenschaftliches Labor sowie moderne Computerräume verfügt, als Ersatzschule anerkannt. Dort wird nach dem Lehrplan von England und Wales unterrichtet. Sie ist die einzige Schule in Berlin, an der Jugendliche das britische Abitur erwerben können. Darüber hinaus ermöglicht die ISVA den Erwerb des International General Certificate of Secondary Education, das dem deutschen Mittleren Schulabschluss entspricht.

Gern besucht wird die Schule von Kindern aus Familien, die sich aus beruflichen Gründen nur für eine begrenzte Zeit in Berlin aufhalten. Willkommen sind jederzeit auch Kinder aus einem deutschsprachigen Elternhaus im Einzugsbereich der ISVA. Zudem besteht die Möglichkeit, einkommensabhängige Schulgebühren zu vereinbaren. Um hochbegabten, Englisch sprechenden Kindern die Möglichkeit einer unabhängigen Erziehung zu geben, gewährt die ISVA auch Stipendien. Voraussetzung hierfür sind fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Weiter werden mathematische Fähigkeiten und logisches Denken geprüft.

Schulleiterin Edith Suter berichtete Kleebank von Expansionsbestrebungen der ISVA. Ziel sei es, die Schülerzahl zu verdoppeln. "Aktuell planen wir den Neubau eines Grundschulgebäudes auf dem Schulareal", berichtete sie.

Als "sehr positiv" hob Kleebank die Kooperation der ISVA mit bezirklichen Einrichtungen hervor. Die Schule unterstütze das Kulturzentrum Gemischtes, den Sportjugendclub Wildwuchs und die Spandauer Suppenküche, so Kleebank. Dies zeige die Offenheit der ISVA gegenüber Institutionen des Bezirks.

Weitere Informationen über die ISVA auf www.is-va.com und unter 36 43 98 20.

Michael Uhde / Ud
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