Siebenminütiger Film über das Projekt produziert

Spandaus Bürgermeister hat jetzt ein eigenes Hertha-Trickots. Das brachte Hertha-Kicker Änis Ben-Hatira (links) Helmut Kleebank mit. (Foto: Christian Schindler)

Staaken. Mit einer Film-Uraufführung im Geschwister-Scholl-Heim am Magistratsweg 95 hat das Projekt Mitternachtssport am 8. Dezember sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.

Vielleicht geht es mit Hertha BSC ja besser, wenn demnächst Helmut Kleebank (SPD) für die Berliner mit aufspielt. Zumindest Änis Ben-Hatira scheint von den fußballerischen Qualitäten des Bürgermeisters überzeugt zu sein. Bei seinem Besuch im Geschwister-Scholl-Heim brachte der deutsch-tunesische Hertha-Kicker jedenfalls gleich ein Namens-Trikot für den Rathaus-Chef mit.Eigentlicher Anlass für den Besuch des Starspielers in Spandau waren aber weniger die sportlichen Fähigkeiten Kleebanks, sondern das Projekt Mitternachtssport. Zusammen mit den Bundesliga-Spitzenleuten Jérôme Boateng und Manuel Schmiedebach gehört er zu den Schirmherren des Angebots. Im Rahmen des Mitternachtsports können Jugendliche freitags am Falkenseer Damm sowie in der Sporthalle der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in der Wilhelmstraße 9 bis in die Nacht hinein Sport treiben. Laut Gründer Ismail Öner hat das Projekt bisher rund 35 000 Jugendliche erreicht. Für diesen Erfolg sei auch die Verankerung im Bezirk und die Unterstützung der Spandauer Politik wichtig, so Öner. Ben-Hatira war dann auch bereit, an einem siebenminütigen Film über das Projekt teilzunehmen. Er erklärt darin die Kraft des Spiels, die den jungen Menschen, die oft aus schwierigen Verhältnissen stammen, Werte wie Respekt und Toleranz vermittelt.

Der Film ist zu sehen auf Facebook: www.facebook.com/MitternachtsSport. Weitere Information über das Projekt gibt es unter www.mitternachtssport.com.

Christian Schindler / CS
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