„Wir wollen hoch!“ Spandauer Kickers deklassieren den SCC

Strahlende Gesichter: Die Spandauer Kickers liegen nach dem 4:0-Erfolg beim Verfolger SC Charlottenburg weiterhin auf Kurs Berlin-Liga. (Foto: Michael Nittel)
Berlin: Sportplatz am Brunsbütteler Damm |

Spandau. Die Spandauer Kickers haben am 20. Spieltag der Fußball-Landesliga, Staffel 2, durch eine beeindruckende Leistung ihre Aufstiegsambitionen untermauert: Am 2. April setzte sich die Truppe um Trainer Hassan Chaabo beim Verfolger SC Charlottenburg souverän mit 4:0 (2:0) durch.

„Wir haben heute – auch in dieser Höhe – absolut verdient gewonnen“, freute sich der Coach unmittelbar nach der Partie im Mommsenstadion. „Wir haben das richtig gut gemacht, uns zahlreiche Chancen erspielt und diese zum jeweils richtigen Zeitpunkt auch genutzt.“ Okan Tastan und Jack Krumnow brachten den Gast bereits vor dem Pausentee mit 2:0 in Front. Ben Joachim Lehl und Marko Mitrovski sorgten für den Endstand. „In der einen oder anderen Szene hätte ich mir gewünscht, dass wir unsere Konter noch besser zu Ende spielen. Aber der Rasen hier im Stadion ist – das muss man leider sagen – wirklich nicht gut.“

Durch diesen Erfolg setzten die Spandauer eine tolle Serie fort: In dieser Saison hat man noch kein einziges Auswärtsspiel verloren. Diese Stärke auf fremden Plätzen sowie eine tolle Defensive – mit 17 Gegentoren hat man die stärkste Verteidigung der gesamten Liga – und ein schnelles Umschaltspiel zeichnen das Team in dieser Spielzeit aus.

Sparta Lichtenberg ist der Hauptkonkurrent um den Aufstieg

In der Tabelle liegen die Kickers acht Spieltage vor Saisonende mit 46 Zählern auf Platz zwei und nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Sparta Lichtenberg zurück. Die ärgsten Verfolger, der SC Gatow und der FC Spandau, folgen mit nun schon sechs Zählern Rückstand. Der SCC scheint aus dem Rennen. „Wir haben heute und hier mit dem SCC einen wirklich harten Brocken aus dem Weg geräumt. Nimmt man Hin- und Rückspiel zusammen, dann haben wir ein gutes Charlottenburger Team mit 9:0-Toren deklassiert. Das gibt uns viel Selbstvertrauen und macht uns zu einem klaren Favoriten für den Aufstieg. Wir wollen hoch!“ Dass Sparta Lichtenberg der Hauptkonkurrent um den Sprung in die Berlin-Liga werden wird, scheint aufgrund der Tabellenkonstellation klar. Darüber hinaus hat Coach Chaabo aber auch noch ein Auge auf Hilalspor. Die Kreuzberger liegen mit 38 Zählern zwar nur auf Platz fünf, haben aber ein Spiel weniger absolviert. „Es gibt jetzt nur noch Endspiele“, weiß der Coach. „Wir müssen und werden in jedem Spiel einfach nur noch Gas geben. Das ist auch das, was ich den Jungs immer sage: Wer von der ersten bis zur letzten Minute in jedem einzelnen Spiel den Rasen rauf und runter läuft, wird als Sieger vom Platz geben.“

Das nächste Endspiel um den Aufstieg steht am Sonntag, 9. April, an. Auf dem Sportplatz am Brunsbütteler Damm 441 wird von 12.30 Uhr an dann der Berliner SC II zu Gast sein. min
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