Nach mehrmonatiger Sanierung zieht wieder der Alltag ins Familienzentrum ein

Sie können wieder richtig durchstarten: Koordinatorin Lorena Hans und ihre Helferin Monika Schirmer. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Hand-in-Hand-Familienzentrum |

Weißensee. In komplett sanierten Räumen konnte jetzt das Hand-in-Hand-Familienzentrum wiedereröffnen. In der Else-Jahn-Straße 40/41 waren seit Sommer Handwerker tätig. „Die Wasserleitungen und die Elektrotechnik wurden erneuert. Es gab kleine Umbauten, und alles ist gemalert worden“, berichtet Lorena Hans.

Während der Bauarbeiten fanden zwar einige Veranstaltungen an der Parkstraße statt, aber etlichen Familien aus dem Kiez zwischen Buschallee und Hansastraße war der Weg dorthin zu weit. „Darum freuen wir uns, dass wir wieder unsere angestammten Räume nutzen können“, erklärt Lorena Hans.

Seit dem Wiedereinzug findet im Hand-in-Hand-Familienzentrum wieder das komplette Programm statt. Dazu gehört das beliebte Elternfrühstück am Donnerstag von 8 bis 11 Uhr. Zu diesem kommt auch Kinderkrankenschwester Katharina Veerbeek alle zwei Wochen hinzu. Mit Eltern spricht sie über Themen rund um das Wohlbefinden von Kindern. Lorena Hans bietet indes eine allgemeine Sozial- und Erziehungsberatung an.

Neues Väterprojekt startet

Außerdem lädt das Familienzentrum montags von 14 bis 17 Uhr in seine Kreativwerkstatt ein. Die wird seit diesem Monat von Charles Böhm geleitet. Er wird ab Frühjahr auch mit einem neuen Väterprojekt starten. An einem Tag in der Woche begibt er sich mit Vätern und ihren Kindern auf ein „Stadtabenteuer“. Dann wird mal auf Bäume geklettert, es werden Buden oder ein Floß gebaut oder alle versuchen sich im Bogenschießen.

„Im Frühling werden wir uns mit den Eltern unserem Familiengarten widmen. Da ist nach den Sanierungsarbeiten viel zu tun. Er muss neu gestaltet werden“, sagt Lorena Hans. Vieles im Garten soll bis zum 21. Mai fertig sein. Da soll das Kiezfest mit Nachbarn gefeiert werden.

Das Familienzentrum engagiert sich inzwischen aber nicht nur für die Familien im Kiez, sondern auch in Flüchtlingsunterkünften. Monika Schirmer, bis zu ihrem Ruhestand Leiterin der Kita neben dem Familienzentrum, ist in dessen Auftrag im Refugium Buch und in der Unterkunft an der Storkower Straße unterwegs. „Ich betreue dort Kinder bis drei Jahre in den Spielzimmern“, sagt sie.

Gefördert werden das Familienzentrum und seine Projekte vom Familienzentren-Programm des Senats. Träger der Einrichtung ist die Vielfarb-Kita gGmbH. BW

Weitere Informationen gibt es unter  92 40 46 10 und auf http://www.vielfarb-kita.de/.
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