11. Kinder -und Jugendforum diskutierte verschiedene Projekte

Beim diesjährigen Kinder- und Jugendforum stellten junge Menschen ihre Projekte vor und suchten mit Bezirkspolitikern nach Wegen, diese umzusetzen. (Foto: Kijub)

Steglitz. Turbulentes Treiben im Rathaus Steglitz Anfang November. Zahlreiche Kinder und Jugendliche trafen sich mit Experten und Vertretern aus Politik und Verwaltung zum 11. Kinder- und Jugendforum Steglitz. In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Motto "Mit Mach Move".

Ziel der Veranstaltung war es, dass die engagierten Teenager sich Verbündete aus der Politik suchen, um ihre Pläne verwirklichen zu können. Anders als in den Vorjahren wurden auf der diesjährigen Veranstaltung keine einzelnen Vereinbarungen getroffen, sondern gemeinsam nach Wegen gesucht, wie die Anliegen umgesetzt werden können.

Unter anderem ging es darum, den Bezirksschülerausschuss (BSA) als Gremium der Schülervertreter aller Schulen im Bezirk attraktiver zu machen. Den Schülern wurde empfohlen, zukünftig die Parteien zu den Sitzungen einzuladen. So können die Bezirksverordneten die Anliegen aus dem BSA in die Fraktionsarbeit einbringen.

Das Projekt Kiezdetektive benötigt für ihre Streifzüge durch ihre Kieze Kameras sowie regenfeste Jacken mit ihrem Logo. Jetzt soll im Jugendamt geklärt werden, ob noch Gelder zur Verfügung stehen oder Kontakte zur Unterstützung des Projektes hergestellt werden können.

Um Kontakte will sich auch BV-Vorsteher René Rögner-Franke für eine Jugendgruppe kümmern, die fachlichen Rat für ihre Musikausstattung unf neue Geräte benötigt. Hilfreich könnte hier eine Verbindung zum Oberstufenzentrum für Kommunikations-, Informations- und Medientechnik sein.

Eine andere Jugendgruppe hat vor, den Ort um das Denkmal im Gemeindepark Lankwitz für Jugendliche attraktiver zu gestalten. Dafür muss zunächst von Politik und Verwaltung geklärt werden, was unter Beachtung des Denkmalschutzes möglich ist. Auch hier gingen die jungen Leute mit wertvollen Kontakten nach Hause.

Schließlich wurde gemeinsam überlegt, wie der direkte Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und den Entscheidungsträgern aus der Politik und Verwaltung ausgeweitet werden kann. Im Moment ist dies nur auf dem ein mal im Jahr stattfindenden Forum möglich. Jugendstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) plant unter anderem im nächsten Jahr eine wechselnde Sprechstunde in den Jugendfreizeiteinrichtungen der Ortsteile, um so mit den jungen Leuten regelmäßig ins Gespräch zu kommen.


Karla Menge / KM
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