Umweltpreis des Bezirks geht an 14 Schulen und Kitas

Anlässlich der Verleihung des Umweltpreises präsentierten Kinder ihre Ideen zu Umweltthemen. (Foto: K. Rabe)

Steglitz-Zehlendorf. 14 Gruppen haben sich für den Umweltpreis 2017 des Bezirks beworben. Die Projekte waren alle so kreativ und engagiert, dass der Umweltpreis am 29. Juni gleich 14 mal vergeben wurde. Und über die Vergabe des Sonderpreises musste das Los entscheiden.

Die 14 teilnehmenden Projektgruppen kamen aus Kitas, Grund- und Oberschulen, aber auch aus Jugendeinrichtungen. Alle hatten sich im Vorfeld intensiv mit ihrem Umweltthema befasst. Die Themenvielfalt war groß: Die Beiträge drehten sich um Müllvermeidung, Tierbeobachtungen oder nachhaltige Gartenarbeit. Die Bröndby-Schule beispielsweise präsentierte in einem kleinen Film, wie sie im Schulgarten so arbeiten, dass fast alles Verwendung findet. In ihrer Gemüse-Akademie bauen die jungen Öko-Gärtner Gemüse an und bereiten es dann in der Lehrküche zu. Sämtliche Reste werden verwertet.

Die Knirpse der Kita „Flower-Kids“ im Tietzenweg bauten mit Unterstützung ihrer Erzieher Insektenhotels. Regelmäßig beobachten sie hier das Treiben der Nützlinge. Der Regenwurm stand gleich bei zwei Projektgruppen im Mittelpunkt. Kinder der Peter-Frankenfeld-Schule und auch die Schüler der Anna-Essinger-Gesamtschule nahmen den Wurm und seinen Lebensraum unter die Lupe.

Jede einzelne Gruppe präsentierte anlässlich der Preisverleihung ihr Projekt auf dem Gelände der Gartenarbeitsschule Steglitz. Von den sintflutartigen Regenfällen ließen sich die jungen Umweltaktivisten nicht schrecken. Regen sei schließlich wichtig für die Umwelt, konstatierte auch Umweltstadträtin Maren Schellenberg (B’90/Grüne). Sie übergab an jedes der Projekte eine Urkunde und ein Preisgeld von 100 Euro. Über den Sonderpreis, ein Gutschein für den Besuch des Potsdamer Mitmachmuseums „Extavium“, freute sich die Projektgruppe der Bröndby-Schule.

„Mit dem Umweltpreis wollen wir das vielfältige Engagement der Schüler für Natur und Umwelt im Bezirk würdigen“, sagte Maren Schellenberg. Wegen des großen Erfolges wolle sie alles daran setzen, dass der Preis auch im nächsten Jahr wieder ausgelobt werden kann. KaR
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