"Mutig und kompromisslos wurde das Auto des Pflegedienstes angegriffen und vernichtet"

Brandstiftung am Auto des Ambulanten Pflegedienstes (Foto: Reha-Steglitz GmbH)

Steglitz. Schon lange werden nicht nur die Autos der "Oberschicht" angezündet. Wie dieser Fall zeigt, brennen auch Wagen von Menschen, die diese brauchen um anderen zu helfen

In der Nacht zu Sonntag wurden in der Rudolf-Lück-Straße fünf Autos angezündet. Einer davon ein Kleinwagen, der durch Aufschriften deutlich erkennbar, einem Ambulanten Pflegedienst gehört. Doch das dieses Auto gebraucht wird, um denen zu helfen, die dringend Hilfe benötigen, darüber machten sich die Täter augenscheinlich keine Gedanken.

Auto ein "Instrument der Unterdrückung"


Der Pflegedienst nahm auf seiner Webseite eindeutig Stellungnahme zum Totalschaden durch Brandstiftung. So wurde veröffentlicht, dass Pflegeautos ja "vergleichbar mit den Ketten der Sklaverei" seien. Und weiter ironisch "Mutig und kompromisslos wurde in der Nacht 10. Juli 2016 das Auto des Ambulanten Pflegedienstes angegriffen und vernichtet. Die Reha Steglitz GmbH gratuliert den Revolutionärinnen und Revolutionären zu diesem effizienten Schlag gegen die unterdrückende Klasse"

Weiterhin Kopf aus bei der Revolution


Die Antwort des Pflegedienstes auf den feigen Brandanschlag endet mit "Es hätte kein eindrucksvolleres Fanal geben können als ein loderndes kleines Pflegeauto. Glück auf und weiterhin Kopf aus bei der Revolution"ME
Webseite des Pflegedienstes: Reha-Steglitz GmbH
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