Schlosspark Theater zeigt Ray Cooneys Komödie "Und alles auf Krankenschein"

Die Verwechslungskomödie "Und alles auf Krankenschein" sorgt am Schlosspark-Theater für einen turbulenten Theatersommer. (Foto: DERDEHMEL/Urbschat)
Berlin: Schlosspark Theater |

Steglitz. Der Sommer am Schlosspark Theater steht in diesem Jahr unter dem Zeichen von Ray Cooney. Ab 25. April bis Ende August steht die turbulente Komödie "Und alles auf Krankenschein" auf dem Spielplan.

Nach mehreren Produktionen wie der Psychothriller "Misery", der literarische Briefwechsel "Geliebter Lügner", das Politik-Duelle "Das Lächeln des Barraduda" soll es nun wieder turbulenter auf der Bühne des Schlosspark Theaters in Steglitz zugehen. Den ganzen Sommer über wird die Verwechslungskomödie "Und alles auf Krankenschein" des englischen Komödienautors Ray Cooney gezeigt. Er ist für seine absurde Komik bekannt. Intendant Dieter Hallervorde verspricht eine "turbulente Komödie mit Zwerchfellmassage".

Im Mittelpunkt steht Dr. Mortimore. Für seinen Aufstieg zum Chefarzt scheint alles bestens zu laufen. Sogar der Adelstand steht in Aussicht. Doch an seinem großen Tag kommt alles anders. Aus heiterem Himmel taucht seine ehemalige Geliebte Jane wieder auf, die vor 18 Jahren und neun Monaten verschwand. Sie offenbart ihm, dass er einen Sohn hat. Der möchte seinen Vater kennenlernen, seitdem er an seinem 18. Geburtstag erfahren hat, dass sein Erzeuger nicht im Himalaya umgekommen ist.

Auf der Suche nach seinem Vater stellt er das gesamte Krankenhaus auf den Kopf. Als Dr. Mortimore verzweifelt versucht, alles vor seiner Frau Rosemary zu vertuschen, beginnt alles, aus dem Ruder zu laufen. Am Ende weiß in dem riesigen Lügengeflecht niemand mehr, was vor wem verborgen werden soll. Die ganze Lage wird immer absurder.

Zum ersten Mal inszeniert der international tätige, junge Regisseur und künstlerische Leiter der Festspiele Wangen, Anatol Preisler, am Steglitzer Theater. Seit langem steht auch wieder ein großes Ensemble auf der Bühne. Angeführt wird es von Holger Petzold, den vielleicht viele noch als Assistenzarzt Dr. Rens aus der Schwarzwaldklinik kennen. Nun ist er zum angehenden Chefarzt aufgestiegen. An seiner Seite als Arztgattin Rosemary stehen im Wechsel Manon Straché und Debora Weigert. Die Rolle des 18-jährigen unehelichen Sohnes teilen sich Philipp Buder und Denis M. Rudisch. Als gute alte Bekannte sind Astrid Kohrs, Susanna Capurso, Santiago Ziesmer, Achim Wolff und Tilmar Kuhn zu erleben. Erstmals dabei ist Jörg Westphal.

Die Premiere findet am Sonnabend, 25. April, 20 Uhr statt. Voraufführungen sind am 23. und 24. April, jeweils 20 Uhr. Karten von 18 bis 33 Euro unter 78 95 66 71 00 und www.schlossparktheater.de.

Karla Menge / KM
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