Bezirk startet Kampagne für fairen Handel

Steglitz-Zehlendorf. Der Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit im Bezirksamt hat kürzlich zur Auftaktveranstaltung der Kampagne für fairen Handel eingeladen. Über 30 Vertreter aus der Bürgerschaft, Kirche und Politik diskutierten im Rathaus Zehlendorf, wie der Bezirk zur „Fair Trade Town“ werden kann.

Die BVV hatte bereits im Oktober 2015 das Bezirksamt ersucht, sich an der Kampagne „Fair Trade Town“ zu beteiligen. Das Bezirksamt unterstützt dieses Vorhaben und hatte Interessierte und bereits Engagierte eingeladen. Zunächst wurde die Kampagne „Fair Trade Town“ vorgestellt. Die vier Berliner Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Pankow und Tempelhof-Schöneberg. sind bereits „Fair Trade Town“. Friedrichshain-Kreuzberg, Treptow-Köpenick sind ebenso wie Steglitz-Zehlendorf auf dem Weg.

Anschließend stellten verschiedene Teilnehmende vor, wie sie sich engagieren. So gibt es im Bezirk bereits eine Schülerfirma, die fair gehandelte Kleidung aus Indien importiert. Auch kirchliche Initiativen sind in Sachen Fair Trade engagiert und verkaufen fair gehandelte Lebensmittel aus Afrika und Südamerika. Des Weiteren bietet unter anderem die Botanikschule Weiterbildungsangebote für Lehrer zum Thema an.

Schließlich wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, die nun weitere Aktivitäten planen und koordinieren wird. Diese Gruppe wird ein Jahr lang von drei Master-Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Recht unterstützt. Es wurde verabredet im Rahmen der Woche des Fairen Handels, die in diesem Jahr vom 15. bis 29. September stattfindet, gemeinsame Aktivitäten in Steglitz-Zehlendorf durchzuführen. KaR
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