BVV beschließt neues Wohnraumbündnis

Steglitz- Zehlendorf. Aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt im Bezirk haben es bestimmte Personengruppen besonders schwer, geeignete Wohnungen zu finden. Jetzt hat die Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, erneut ein Wohnraumbündnis ins Leben zu rufen.

Ein solches Bündnis gab es in Steglitz-Zehlendorf schon einmal ab Februar 2014. Das Bezirksamt war mit dem damaligen Sozialstadtrat Norbert Schmidt (CDU) Gründungsmitglied. Aus personellen Gründen hat das Bezirksamt seine Mitarbeit im Bündnis jedoch spater eingestellt.

Die sich weiter zuspitzende schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt erfordert laut BVV-Beschluss jedoch ein verstärktes Eingreifen des Bezirksamtes zu Gunsten Benachteiligter wie zum Beispiel junge Mütter aus dem betreuten Einzelwohnen oder Menschen mit psychischen Erkrankungen.

„Dieser Schritt war dringend nötig. Nun wollen wir das Bezirksamt im Interesse aller Beteiligten dabei unterstützen, das Wohnraumbündnis auf den Weg zu bringen, damit der Wohnungsbau im Interesse aller Steglitz-Zehlendorfer gestaltet werden kann“, kommentiert Isabel Miels, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Es sei eine prioritäre Aufgabe des Bezirks, gerade beim Abschluss von städtebaulichen Verträgen darauf hinzuwirken, dass beispielsweise ein bestimmtes Kontingent an Neubauwohnungen für benachteiligte Menschen reserviert wird, heißt es weiter in der Begründung des Beschlusses. KaR
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