Grünen-Politikerin Schellenberg mit bestem Ergebnis

Das noch unvollständige neue Bezirksamt: Stadtrat Michael Karnetzki, Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski, Stadträtin Maren Schellenberg und Stadtrat Frank Mückisch. (Foto: Dammer, Bezirksamt)

Steglitz-Zehlendorf. Am Mittwochabend, 9. November, hat die Bezirksverordnetenversammlung über die neue Bürgermeisterin und die Stadträte abgestimmt. Jetzt hat der Bezirk ein neues Bezirksamt, dass am 10. November seine Arbeit aufgenommen hat. Wenn auch noch nicht vollständig.

Zur neuen Bürgermeisterin ist erwartungsgemäß die CDU-Politikerin Cerstin Richter-Kotowski gewählt worden. Die ehemalige Stadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Bürgerdienste wurde mit 35 Ja- und zwölf Nein-Stimmen sowie acht Enthaltungen an die Spitze des Bezirksamtes gewählt.

Michael Karnetzki ist mit 32 Ja-, zwölf Nein- und elf enthaltenen Stimmen als SPD-Stadtrat wiedergewählt worden. Wieder im Bezirksamt vertreten ist auch Frank Mückisch für die CDU. Er erhielt 37 Ja-, neun Nein-Stimmen und neun Enthaltungen.

Die erste „Neue“ im Bezirksamt ist Maren Schellenberg. Die Grünen-Politikerin löst Parteikollegin Christa Markl-Vieto ab. Schellenberg wurde mit 42 Stimmen gewählt. Acht Verordnete stimmten gegen sie, fünf enthielten sich. Die zweite Kandidatin der SPD, Franziska Drohsel, bekam im ersten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit. Daraufhin beantragte die SPD eine Vertagung des zweiten Wahlgangs. Er soll auf der Sitzung im Dezember stattfinden.

Ressorts verteilt

Doch auch zu viert ist das Bezirksamt arbeitsfähig. Noch am Wahlabend konstituierte sich das Gremium und verteilte die Ressorts. Neben dem Bürgermeisteramt ist Cerstin Richter-Kotowski zukünftig für Stadtentwicklung, Finanzen, Personal und Wirtschaftsförderung zuständig. Michael Karnetzki ist stellvertretender Bürgermeister und für Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste verantwortlich. Frank Mückisch behält das Ressort Soziales und bekommt Kultur, Bildung und Sport dazu. Maren Schellenberg übernimmt die Ressorts Immobilien, Umwelt und Tiefbau. Nicht besetzt ist die Abteilung Jugend und Gesundheit. Bis zur Wahl eines zweiten SPD-Stadtrates übernimmt Michael Karnetzki die Verantwortung für diese Abteilungen. KaR
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