Jobcenter soll Ombudsstelle erhalten

Steglitz-Zehlendorf. Die Bezirksverordnetenversammlung sprach sich auf ihrer Juli-Sitzung für die Einrichtung einer Ombudsstelle beim Jobcenter in Steglitz-Zehlendorf aus. Sie folgten damit einem Antrag der SPD-Fraktion.

Die Stelle soll ehrenamltich besetzt werden und mit vielfältige Aufgaben verbunden sein. So könne eine Ombudsfrau oder ein Ombudsmann unter anderem Bedürftigen beim Ausfüllen der Antragsformulare für Leistungen des Arbeitlosengeld II helfen und das oft komplizierte Behördendeutsch in verständlicher Sprache erklären.

„Dadurch wird die Arbeit vorhandener Gremien des Jobcenters sinnvoll ergänzt und unterstützt“, erklärt Norbert Buchta. Der SPD-Fraktionsvorsitzende verweist darauf, dass das Jobcenter beispielsweise Anträge im Team bearbeite, ohne dass zuständige Mitarbeiter für Kunden direkt ansprechbar seien.

Eine Ombudsstelle könne solche Kommunikationslücken schließen und für mehr Transparenz innerhalb der Behörde sorgen. Auch traue sich nicht jeder Jobcenter-Kunde mit den Mitarbeitern direkt zu sprechen. Die Beratung durch einen unabhängigen Dritten würde bevorzugt.
In Friedrichshain-Kreuzberg läuft seit einem Jahr erfolgreich ein Modellprojekt. In Steglitz-Zehlendorf soll nun auch zügig eine Ombudsstelle geschaffen werden. KM
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