Überraschendes Ergebnis bei Wahl der Gebietsbeauftragten

Steglitz-Zehlendorf. Im Gegensatz zu ihrer Parteispitze zeigen die Piraten im Bezirk Kontinuität und Einigkeit. Während ihre Führungsmannschaft wegen Aus- und Rücktritten Schlagzeilen macht, setzen die Steglitz-Zehlendorfer auf Geschlossenheit.

Erst kürzlich wurden die seit Oktober 2012 im Amt befindlichen Gebietsbeauftragten Lothar Kurtz und Alf Jarosch einstimmig wiedergewählt. Ein Novum in der noch jungen Partei. Denn hier gilt gemeinhin schon ein Wahlergebnis über 60 Prozent als Erfolg. Alf Jarosch betont, dass der Gebietsverband allen Bestrebungen in der Partei, die auf Spaltung ausgerichtet sind, eine klare Absage erteilt. "Nur eine Partei, die bei aller Meinungsfreiheit geschlossen auftritt und sich auf die Themen kozentriert, die unsere Wähler beschäftigen, kann etwas bewegen", sagt Jarosch.

Eric Lüders, Fraktionschef der Piraten im Bezirk, ergänzt: "Unsere Fraktion zeigt beispielhaft, wie erfolgreiche Politik auch aus der Opposition heraus möglich ist. Immerhin finden fast drei Viertel unserer Anträge eine Mehrheit in der BVV." Diese Politik wolle man auch nach 2016 fortsetzen. Dies könne nur gelingen, "wenn die Gesamtpartei in Berlin endlich die Grabenkämpfe und persönliche Eitelkeiten beilegt und sich der politischen Tagesarbeit widmet."


Karla Menge / KM
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.