Acht Schulen betroffen: Drei Kinder wurden stationär behandelt

Steglitz-Zehlendorf. Fälle von verdorbenem Schulessen hat es nach Angaben der Gesundheitsbehörden auch im Bezirk gegeben. Nach Erhebungen der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz waren 108 Schulkinder in acht Einrichtungen betroffen.

Wie Lisa Jani von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz der Berliner Woche weiter mitteilte, mussten in Steglitz-Zehlendorf drei vom schlechten Mittagessen Betroffene im Krankenhaus behandelt werden. Verglichen mit den 2782 Fällen in 125 Berliner Schulen oder Kitas entfiel auf Steglitz-Zehlendorf nur ein geringer Teil.Klar sei indessen, so die Sprecherin des Verbraucherschutzsenators, dass sich beim Schulessen grundsätzlich etwas ändern müsse. So sollen die Bezirke nach ihrer Ansicht auch verstärkte Kontrollen durchführen.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft bereits im September unabhängig vom jetzigen Fall eine Studie in Auftrag gegeben."

Laut deren Sprecher Thorsten Metter wolle der Senat darauf aufbauend "ein Konzept für Qualitätsverbesserung beim Schulessen erarbeiten." Die Verträge mit den Mittagessenlieferanten würden jedoch von den Bezirken abgeschlossen und nicht vom Senat.


Martinus Schmidt / mst
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