Berliner Maler bemalt Häuserwand in der Ahlsenstraße

Der Maler Wolfgang Stadter bemalt in der Ahlsenstraße 13-14 die Hausfassade mit Motiven aus der Steglitzer Geschichte und Gegenwart. (Foto: K. Menge)

Steglitz. "Das sieht richtig schick aus", sagt Monika Schieke. Die Bewohnerin des Hauses Ahlsenstraße 13/14 freut sich über die außergewöhnliche Fassade, die der Maler Wolfgang Stadter dem Haus verpasst hat.

Im Erdgeschossbereich sind über die komplette Breite von zwei Wohnhäusern die wichtigsten Gebäude aus der näheren Umgebung des Wohnhauses zu sehen. Der S-Bahnhof Feuerbachstraße mit seinem markanten Rundbau, der Titaniapalast, Bierpinsel, Rathaus Steglitz und das historische Gebäude des S-Bahnhofs Rathaus Steglitz an der Albrechtstraße werden in kräftigen Farben dargestellt. Als Verbindung schlängelt sich zwischen den Häusern in ihrer unterschiedlichen Architektur eine Straße. Darauf fährt eine historische Straßenbahn. "Ich habe verschiedene Themen aufgegriffen: Verkehr, Architektur, Verwaltung, Geschichte und Gegenwart des Kiezes", sagt der 33-Jährige. Über das Zeichnen von Comics sei er zur Wandmalerei gekommen. Im Winter habe er mit der Hausverwaltung Kontakt aufgenommen und seine Ideen zur Fassadengestaltung in der Ahlsenstraße 13-14 vorgeschlagen. Eigentümerversammlung und Künstler haben sich dann auf die Motive und die Farbabstimmung geeinigt. Mit unterschiedlichen Techniken trug Wolfgang Stadter dann den Rauputz auf. Die Bewohner und Passanten sind begeistert von der außergewöhnlichen Wandgestaltung. Der Maler freut sich über die positiven Reaktionen. "Wenn es den Leuten gefällt, habe ich mein Ziel erreicht und motiviert mich, auf diesem Gebiet weiterzumachen."
Karla Menge / KM
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