Bezrikliche Seniorenvertretung verabschiedet Resolution

Steglitz-Zehlendorf. Mit einer mehrere Punkte umfassenden Resolution will die Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf zum Nachdenken über Veränderungen bei der Senioren-Wahl anregen.

In einer Resolution an alle Fraktionen in den Bezirksverordnetenversammlungen, im Abgeordnetenhaus sowie an den Senat fordert die Seniorenvertretung die Einführung neuer Wahlmodalitäten. "Bisher steht die Wahlbeteiligung in keinem Verhältnis zum Anteil der Senioren an der Bevölkerung. Bei der Wahl 2011 betrug sie weniger als ein halbes Prozent", sagt Karin Lau, Vorsitzende der Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf. Gründe für die geringe Wahlbeteiligung sieht sie unter anderem darin, dass die Wahltermine wenig bekannt gemacht wurden. Außerdem seien viele ältere Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt und können den Weg in eines der wenigen Wahllokale nicht bewältigen.

In der Resolution wird daher gefordert, den bezirklichen Seniorenvertretungen, die Möglichkeit der Wahlwerbung einzuräumen, die Stimmabgabe wie bei Berlin Wahlen in jedem Wahllokal und auch Briefwahl zu ermöglichen. Schließlich sollen die Bezirksämter die Wahlen zu den Seniorenvertretungen stärker in die Öffentlichkeit tragen.


Karla Menge / KM
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden