Der Bezirk erinnert an die Pogromnacht

Steglitz. Am 10. November jährt sich zum 75. Mal die Reichspogromnacht. An der Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz wird der jüdischen Opfer dieser Nacht gedacht.

Ab 16 Uhr sprechen Bürgermeister Norbert Kopp, die Vorsitzende vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus Lala Süsskind sowie Pfarrerin Karin Rudolph und Dieter Fitterlin. Im Anschluss an eine Kranzniederlegung singt Assaf Levitin "El male rachamim". Das jüdische Gebet wird traditionell zum Gedenken an die Opfer des Holocaust vorgetragen. Im Anschluss geht ein Schweigegang zum ehemaligen Jüdischen Blindenheim, dem jetzigen Haus Nazareth in der Wrangelstraße. Dort wird der Bewohner gedacht, die 1942 in die Konzentrationslager deportiert wurden.

Abschließend, gegen 17.30 Uhr, findet in der nahegelegenen Matthäus-Kirche, Schloßstraße 44a, ein gemeinsamer Gedenkgottesdienst statt.


Karla Menge / KM
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