FU-Professor Walter Lack erhält Linné-Medaille für sein Lebenswerk

Prof H. Walter Lack untersucht einen Herbarbeleg der Roßkastanie im Berliner Herbarium. (Foto: Ch. Hillmann-Huber, BGBM)

Steglitz-Zehlendorf. Walter Lack, Leiter der Abteilung Wissenskommunikation am Botanischen Garten und Botanischen Museum und Professor an der Freien Universität Berlin, erhält für sein wissenschaftliches Lebenswerk die höchste Auszeichnung der Linnean Society of London.

Die Auszeichnung ist von internationaler Bedeutung. Seit 1888 vergibt die Linnean Society of London weltweit einmal im Jahr die Linné-Medaille an einen Botaniker oder einen Zoologen für dessen Lebenswerk. Bisher ging die Auszeichnung ein einziges Mal nach Berlin. Im Jahr 1913 erhielt der Botaniker Adolf Engler die Medaille. Der letzte Empfänger aus dem Bereich der Botanik in Deutschland war Karl Ritter von Goebel im Jahr 1931.

H. Walter Lack ist Experte für die Geschichte der Pflanzentaxonomie, der botanischen Forschungstätigkeit Alexander von Humboldts und der botanischen Illustration. Seine zahlreichen, in mehreren Sprachen erschienenen Veröffentlichungen sind Standardwerke zur Geschichte der Botanik geworden. Er leitet die Bibliothek, Verlag und Ausstellungen im Botanischen Garten und Botanischen Museum.

Die Linnean Society of London wurde 1788 gegründet und ist die älteste existierende naturforschende Gesellschaft für Botanik und Zoologie mit Mitgliedern aus allen Teilen der Welt. Sie ist nach dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné benannt.


Karla Menge / KM
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