Grüne wollen Verkehrsströme neu ordnen

Ein weißes Fahrrad erinnert an den Unfall im Juli 2012, bei dem eine Radfahrerin ums Leben kam. (Foto: K. Menge)

Steglitz. Die Kreuzung an der Leonoren- und Siemensstraße ist sehr unübersichtlich. Vor gut einem Jahr kam an dieser Stelle eine Radfahrerin ums Leben.

Der tödliche Unfall wurde zum Anlass genommen, den Verkehrsknotenpunkt eingehend zu untersuchen. Im Ergebnis schlägt die Grünen-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung einen Maßnahmenkatalog vor, um deren Umsetzung sich das Bezirksamt beim Senat und bei Berliner Behörden einsetzen soll. Unter anderem schlagen die Bündnisgrünen vor, die Busspur ab Haltestelle Stadtbad Lankwitz zur Umweltspur auszubauen. Außerdem soll ab den Richtungsspuren vor der Kreuzung Leonorenstraße ein Radfahrstreifen in Mittellage eingerichtet werden, bei dem die rechtsabbiegenden Radfahrer auf den schon vorhandenen Radweg geführt werden. In Fahrtrichtung Steglitz soll eine Bus-Vorrangschaltung installiert werden.

Auch für den Bereich Leonorenstraße in Richtung Lankwitz soll ein Radweg anstelle der Busspur eingerichtet werden. Der Radfahrstreifen könnte anstelle der Busspur hinter der Haltestelle bis zu Corneliusstraße führen.

Als dritte Maßnahme hält die Fraktion die Verlegung der Haltestelle für den Bus in Richtung Osten aus der Leonorenstraße hinter die Kreuzung in die Siemensstraße für sinnvoll.

Der Antrag der Grünen soll noch einmal im Verkehrsausschuss am 20. August diskutiert werden, bevor er der Bezirksverordnetenversammlung zum Beschluss vorgelegt wird.


Karla Menge / KM
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