Japanische Tuschmalerei im Gutshaus zu sehen

Steglitz. Die japanische Tuschemalerei fasziniert die Berliner Künstlerin Dagmar A. Grahl seit vielen Jahren. Dabei ist ihre Entwicklung ursprünglich durch die künstlerischen und handwerklichen Lehren des Bauhausstil geprägt.

Als Keramikerin experimentierte Dagmar A. Grahl unter anderem mit freiem Feuer und es gelang ihr, die rote chinesische Ochsenblutglasur auf die Gefäße zu bringen. Zunächst lernte sie von ihrer Lehrerin das Imitieren klassischer Werke verschiedener Handschriften der japanischen Maltechnik. Ihre Arbeiten werden oft aus kraftvollen Strichen oder sehr zarten bildhaften Linien bestimmt, die Landschaften und Klänge erahnen lassen. Die Künstlerin provoziert mit lauten und stillen Elementen. Bei ihren Collagen wird die Freude am Gestalten mit unterschiedlichen Materialien deutlich.

Ausgehend von der schwarzen Tusche hat sich Grahl auch mit dem feinstofflichen Bereich von Farben und Essenzen beschäftigt. Ihre Erfahrungen wird sie während der Ausstellungszeit in Vorträgen präsentieren.

An den Sonntagen 10. und 24. November hält sie jeweils um 16 Uhr Vorträge zum Thema "Farbe hören, fühlen und schmecken ...". Der Eintritt kostet 1,50 Euro. Anmeldung unter 0178/875 81 80 und kunst@dagmar-grahl.de. Die Ausstellung "Das Feuer in der Tusche" der Künstlerin Dagmar A. Grahl ist im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, vom 27. Oktober bis 1. Dezember, Di bis So von 14 bis 19 Uhr.

Karla Menge / KM
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