Kopernikus-Oberschule: Ende 2014 soll Baubeginn sein

Die Kopernikus-Oberschule wird zu einer sechszügigen Schule ausgebaut. Baubeginn ist Ende 2014. (Foto: K. Menge)

Steglitz. Das Berliner Architektenbüro Reimar Herbst und Angelika Kunkler und die Landschaftsarchitektin Marianne Mommsen haben den Wettbewerb zur Erweiterung der Kopernikus-Oberschule gewonnen.

Gegenstand des Wettbewerbs war der Ausbau der Kopernikus-Oberschule zu einer sechszügigen integrierten Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe am Standort Lepsiusstraße. Seit 1988 ist die Schule nach der Schließung des Gebäudes am Ostpreußendamm auf zwei Standorte aufgeteilt. Jetzt sollen Mittelstufe und gymnasiale Oberstufe wieder an der Lepsiusstraße zusammengefasst werden. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden rund 2100 Quadratmeter als Erweiterung der bestehenden Schulbauten und eine Einfeldsporthalle geplant. Neben allgemeinen Unterrichtsräumen und dem Verwaltungsbereich gehören auch ein Mehrzweckbereich mit Mensa und Cafeteria sowie Freizeiträume dazu.

Außerdem forderte der Wettbewerb die Gestaltung von rund 6700 Quadratmetern Schul- und Sportfreiflächen im Außenbereich. Ziel des Verfahrens war es, einen architektonisch anspruchsvollen Entwurf zu bekommen, der im vorgegebenen Kostenrahmen von zwölf Millionen Euro realisiert werden kann.

Die Jury hob hervor, dass die Preisträger die Funktionen der Schule sowie die Sporthalle als Einfachsporthalle gut organisiert haben. "Die kompakten Baukörper ermöglichen eine hohe Wirtschaftlichkeit", heißt es in der Begründung. Das Preisgericht empfahl, dass die Wettbewerbssieger auch ihren Entwurf realisieren sollen. Mit dem Neubau soll Ende 2014 begonnen werden.


Karla Menge / KM
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