Lange Nacht gibt Einblicke in die Wissenschaften

Spezielle Kinderangebote vermitteln auch den jüngsten Besuchern einen Einblick in die Wissenschaft und Forschung. (Foto: Gesche Hohlstein, bgbm)

Steglitz-Zehlendorf. Am Sonnabend, 8. Juni, findet zum 13. Mal die Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin statt. Zum ersten Mal öffnen Lehr- und Forschungseinrichtungen bereits um 16 Uhr. Im Bezirk stellen unter anderem BAM, Helmholtz-Zentrum, der Botanische Garten, Campus Benjamin Franklin interessante Forschungsthemen vor.

Im Botanischen Garten wird ein spannender Einblick in die Arbeit von Botanikern gegeben. Die Besucher erleben eine Nacht der Pflanzenforschung mit Angeboten speziell für Kinder, vielfältigen Präsentationen,Vorträgen und Workshops. Führungen durch die Ausstellungen und Sammlungen geben einen Einblick hinter die Kulissen. So steht für Besucher ab fünf Jahren im Botanischen Museum von 16.30 bis 20.30 Uhr ein offenes Angebot mit Spielstationen rund um den Kaffee auf dem Programm. In der Bibliothek können Kinder ab zwölf Jahren von 16.30 bis 22.30 Uhr ihr Wissen bei einem Quiz testen. Schwerpunkt ist Adelbert von Chamisso. Wer die Fragen zu dem berühmten Schriftsteller und Botaniker richtig beantwortet, erhält ein Diplom. Von 16.30 bis 24 Uhr stehen Präsentationen und Führungen im Herbarium für die ganze Familie auf dem Programm. In weiteren Führungen wird über Heil-, Gift- und Zauberpflanzen sowie über bedrohte Pflanzenarten informiert. Spannend wird es bei einer nächtlichen Entdeckungsreise durch die Pflanzenwelt der Tropen und Subtropen. Um 20, 21.30 und 23 Uhr führt der Kustos durch die Gewächshäuser. Die Fachgebiete der Freien Universität informieren über Neues in der Forschung zu alternativen Energien, zu Klimawandel und Naturereignissen. Die Bereiche Mathematik und Informatik bieten zum ersten Mal bei der Langen Nacht Flugvorführungen an. Die Besucher können sich selbst am Simulator als Pilot versuchen. Gezeigt werden technische Innovationen wie autonome Fahrzeuge oder fliegende Roboter. Ferner gibt es einen Einblick in die Welt von Mikroorganismen und Bakterien, hoch entwickelte Insektenhirne, Infektionen zwischen Mensch und Tier und in noch viele weitere interessante Themen und neue Forschungsaktivitäten.

Besiedelte Steine und Biotechnologie mit Meeresbakterien sind zwei Themen, die von der Bundesanstalt für Materialforschung- und prüfung (BAM) im FU-Bereich Biowissenschaften und Botanik in der Königin-Luise-Straße 12-16 präsentiert werden.

Vorträge, Führungen und Demonstrationen bieten im Bezirk auch das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in der Takustraße 7, das Julius-Kühn-Institut in der Königin-Luise-Straße 19 sowie das Helmholtz-Zentrum am Hahn-Meitner-Platz 1 in Wannsee an.

Das komplette Programm und alle Informationen zur 13. Langen Nacht der Wissenschaften ist auf www.langenachtderwissenschaften.de zu finden.

Karla Menge / KM
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