Regionalmanagement will freiwerdene Räume vermarkten

Klaus-M. Grünke, Reinhard Baumgarten und Sebastian Clausert bilden das Team des Regionalmanagements Berlin Südwest. (Foto: (RMSW))

Steglitz. Das Team vom neu eingerichteten Regionalmanagement hat im historischen Gutshaus Steglitz sein Büro eingerichtet. Unter dem Dach des Wrangelschlösschens sollen Ideen zur Weiterentwicklung der Region entwickelt werden.

Vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur will das Team um Projektleiter Reinhard Baumgarten der Region Südwest Impulse geben. Ziel ist es, die Region als Zukunfts- und Investitionsstandort zu etablieren. Baumgarten stehen Klaus Grünke als Projektmanager und Sebastian Clausert als Controller zur Seite. Drei Jahre lang - so lange dauert das Projekt. Fünf Kernaufgaben will sich das Regionalmanagement widmen. "Priorität hat der Aufbau eines Technologiezentrums Südwest", sagt Baumgarten. Pläne für ein solches Zentrum existieren seit fünf Jahren. Der Bezirk hat das Gelände an der Fabeckstraße dafür ins Auge gefasst. An dieser Stelle plant der Senat jedoch Wohnungsbau. Baumgarten glaubt, der Landesregierung die eigenen Pläne schmackhaft machen zu können. Dazu sei allerdings viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

Eine weitere Kernaufgabe ist die Entwicklung eines Masterplanes Berlin Südwest 2020 und das Erstellen von Nachnutzungskonzepten zur Vermeidung von Leerständen in Bundesimmobilien. Aktuell betrifft das die Bundesanstalt für Risikobewertung Unter den Eichen. Leerstand droht auch in den Museen Dahlem an der Arnim- und Lansstraße. Wenn das Humboldt-Forum in Berlin Mitte fertig ist, werden die Museen dorthin ziehen.

Gleiches gilt für den Standort des Bundesnachrichtendienstes am Gardeschützenweg. Er soll nach Mitte verlagert werden. Bisher gibt es seitens des Bundes keine Ideen für eine Nachnutzung.

Das Regionalmanagement hingegen könnte sich vorstellen, die freiwerdenden Räumlichkeiten Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen mit Vergrößerungsabsichten zur Verfügung zu stellen. Hierzu soll der Bedarf ermittelt werden.

Noch im Januar soll ein einheitliches Logo für den Bezirk entwickeln, um die Außenwirkung zu stärken. "Das ist nicht so einfach, weil Steglitz-Zehlendorf so groß und vielfältig ist", erklärt Baumgarten. "Um erfolgreich zu sein, brauchen wir die Unterstützung aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur und Verwaltung." Dazu soll ein Steuerungskreis eingerichtet werden, der sein Team inhaltlich berät und begleitet.

Mehr Infos zum Regionalmanagement auf www.rm-berlin-sw.de.

Karla Menge / KM
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