Salzgrotte: Kurzurlaub in 45 Minuten

Wie ein Tag am Meer: Ein Aufenthalt in der Salzgrotte Steglitz ist gut für Körper und Seele.
Die es können, haben ihr Winterquartier auf den Kanaren längst bezogen. Aber für all jene, an deren Nerven die Berliner Kälte nagt, gibt es Abhilfe: Kurzurlaub. In der Salzgrotte in Steglitz dauert er gerade mal eine dreiviertel Stunde. "Erholen Sie sich gut und atmen Sie kräftig durch!" In Straßenbekleidung liegen die Gäste in einer künstlichen Grotte, umgeben von etwa 14 Tonnen Salz. Den Boden, den man nur mit weißen Socken betreten darf, bedecken feine Kristalle aus dem toten Meer. Das gedämpfte, orangefarbene Licht glüht durch die Salzblöcke aus dem Himalaya. Eine Therapie, in die nicht nur Menschen kommen, die 45 Minuten abschalten wollen. Manche werden von ihrem Arzt geschickt. Die salzhaltige Luft der Grotte kann bei Asthma, Bronchitis und Erkältungskrankheiten entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Aber auch wer Probleme mit Allergien, Hautkrankheiten und Depressionen hat, sei in der Grotte gut aufgehoben. Die Szenerie erinnert an die Liegekur aus Thomas Manns "Zauberberg". Alle sind in warme Decken eingemurmelt und haben ihre Liegen in die Horizontale gekippt - bei 20 bis 22° Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60 Prozent. Nur noch das Plätschern der Salinen und leise Entspannungsmusik ist zu hören. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Sole-Grotte. Hier wird mittels Ultraschallvernebler ein trockener Sole-Nebel auf die Sitzenden geblasen. "Die solehaltige Luft kann mit diesem Verfahren noch tiefer in die Atemwege eindringen", sagt Mathea, "und viele private wie auch gesetzliche Krankenkassen haben dies schon übernommen." Und das Urlaubsgefühl nach einem Besuch in der Salzgrotte hält an: Der feine Salzfilm im Gesicht erinnert ans Meer.

Salzgrotte Steglitz, Schloßstraße 68, 12165 Berlin-Steglitz, 34 76 94 94. Infos im Internet: www.salzgrotte-steglitz.de.

PR-Redaktion / P.R.
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