Schulen, Sporthallen und die Hildburghauser Straße haben Priorität

Bürgermeister Norbert Kopp wünscht sich für das Jahr 2013, dass alle geplanten Projekt auf den Weg gebracht werden können. (Foto: K. Menge)

Steglitz-Zehlendorf. Auch in diesem Jahr hat die Sanierung von Schulen und Sporthallen wieder höchste Priorität. Nach jahrelangem Hin und Her könnte endlich auch die Sanierung der Hildburghauser Straße starten.

Der Umbau der Hildburghauser Straße in Lichterfelde-Süd ist schon seit vielen Jahren fällig. Die Anwohner, die an der Finanzierung beteiligt werden sollten, wehrten sich erfolgreich gegen eine unnötig teure Luxussanierung. Das Verfahren zog sich in die Länge. Mit dem Wegfall des Straßenausbaubeitragsgesetzes hat der Prozess quasi wieder von vorn begonnen. Die Bauplanungsunterlagen müssen aktualisiert werden. Damit befasst sich derzeit das Tiefbauamt. Mann könne aber davon ausgehen, dass Mitte des Jahres mit der Maßnahme begonnen werden kann, sagt Bürgermeister Norbert Kopp (CDU). Mit 5,464 Millionen Euro finanziert das Land Berlin den Umbau.Ganz oben auf der Prioritätenliste steht auch der Neubau für das Arndt-Gymnasium und die Sanierung der integrierten Sekundarschule Max von Laue. Damit die Arbeiten endlich zügig weitergeführt werden können, ziehen die Schüler demnächst vorübergehend in die Schmidt-Ott-Schule in der Plantagenstraße.

Baustart soll auch für die Sporthalle der Goethe-Schule sein. Ebenfalls begonnen wird mit dem Bau der Sporthalle für die Grundschule am Karpfenteich. Die alte Halle ist seit Jahren gesperrt und wird im Zusammenhang mit dem Neubau abgerissen.

Norbert Kopp hofft auch, dass es in Sachen Technologie- und Gründerzentrum einen großen Schritt weitergeht. Das Problem sei nach wie vor die Grundstücksfrage. Es gäbe kein geeigneteres Gelände für das Vorhaben als das ehemalige Charité-Gelände an der Fabeckstraße, so der Bürgermeister. Große Hoffnung, das Projekt voranzutreiben, setzt Kopp in das neue Regionalmanagement. Das Technologiezentrum ist einer der Hauptschwerpunkt der Arbeit.

Ein hoher Stellenwert kommt der Parks-Range zu. "Die Änderung des Flächennutzungsplans ist auf den Weg zu bringen. Dazu muss die genaue Zahl der Wohneinheiten in Abstimmung mit dem Senat festgelegt und die Infrastruktur geklärt werden", sagt Kopp. Sein Wunsch für 2013: alle Projekte voranzubringen.


Karla Menge / KM
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