Hohe Temperaturen sorgen für viele Besucher

Trotz hohen Temperaturen im Juli gab es keine Besucherrekorde in den Sommerbädern. (Foto: K. Menge)

Steglitz. Das Thermometer zeigt über 30 Grad. Da freut man sich auf eine Abkühlung im Freibad. Doch spätestens am Eingang des Freibades ist die Vorfreude dahin. Denn zuerst ist Warten angesagt.

Lange Schlangen und stundenlanges Warten in brütender Hitze gab es im sonnenreichen Monat Juli nur an den besonders heißen Wochenenden. Das ließe sich an solchen Tagen nicht vermeiden, so Matthias Oloew, Sprecher der Berliner Bäder Betriebe. Das Problem dabei ist die elektronische Erfassung der Eintrittskarten. "Wir sind dazu verpflichtet, elektronische Eintrittskarten auszugeben." In Stoßzeiten einen zusätzlichen Kassenautomaten aufzustellen, wäre eine sinnlose Investition. Schließlich würde der Einsatz eines zusätzlichen Automaten nur für ein paar Wochen im Jahr notwendig sein. Wenn überhaupt. In besonderen Ausnahmefällen, wenn die Wartezeiten wie beispielsweise am Strandbad Wannsee all zu lang sind, käme aber auch schon mal eine Handkasse zum Einsatz.

Nach den ersten großen Anstürmen zu Beginn der Badesaison bei schönstem Sommerwetter hat sich die Lage vor den Freibädern entspannt. Die Wartezeiten halten sich in Grenzen.

"Wir haben in dieser Saison keine Besucherrekorde zu verzeichnen. Die Zahlen vom vergangenen Sommer mit knapp einer Million Besuchern im Juli sind nicht erreicht worden", sagt Matthias Oloew.


Karla Menge / KM
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