Jobcenter bearbeitet Hartz-IV-Fälle mit neuem Programm

Steglitz. Die Bundesagentur für Arbeit führt im August bundesweit die neue Software Allegro in 300 Jobcentern ein. Darunter ist auch Steglitz-Zehlendorf.

ALLEGRO steht für "Arbeitslosengeld II Leistungsverfahren Grundsicherung online" und löst das bisherige Programm zur Berechnung der Grundsicherung ab. Mit der neuen Software werden nach und nach alle Leistungsfälle des Jobcenters Steglitz-Zehlendorf umgestellt. Für die Kunden entstehen keine Nachteile. Die Leistungen werden lückenlos weiter bearbeitet und ausgezahlt. Schritt für Schritt werden alle Neu- und Weiterbewilligungen im neuen System erfasst.

"Kein Kunde muss daher befürchten, dass er keine Leistungen erhält, da der Umstieg von der alten zur neuen Anwendung über einen längeren Zeitraum erfolgt", sagt Uwe Mählmann, Pressesprecher der Agenturen für Arbeit in Berlin. Mit der neuen Anwendung bekommen Kunden verständlichere Bescheide. Die Berechnung der Leistungen kann nun für jeden besser nachvollzogen werden. Alle Bestandskunden bekommen mit der Umstellung auf Allegro einmalig neue Nummern für die Bedarfsgemeinschaften. Das Jobcenter stellt aber sicher, dass alle Fälle weiterhin in den bekannten Teams bearbeitet werden.

Die Umstellung auf die neue Software ist notwendig geworden, weil das alte Verfahren zu hohe Betriebs- und Weiterentwicklungskosten hat und nicht flexibel genug ist, um auf gesetzliche Änderungen zeitnah zu reagieren. Mit Allegro wird die technische Unterstützung der Jobcenter einfach zu bedienen sein. Die komplette Umstellung soll voraussichtlich Mitte 2015 abgeschlossen sein. Alte Fälle und Daten stehen bis Mitte 2017 in einem Archivsystem zur Verfügung.


Karla Menge / KM
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