"Wir fördern den Zusammenhalt"

Gisela Pflug und Rolf Breidenbach vom Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins Steglitz-Zehlendorf werben um neue Mitglieder. (Foto: K. Menge)

Steglitz-Zehlendorf. Toleranz, Menschlichkeit und gegenseitiges Verstehen will der Städtepartnerschaftsverein fördern. Seit 1987 wurden - zunächst von Zehlendorf aus - freundschaftliche Beziehungen mit Städten und Gemeinden in Deutschland und Europa geknüpft.

Was klein begonnen hatte ist inzwischen groß geworden. Nach der Bezirksreform 2001 wurde der Zehlendorfer Verein zum Steglitz-Zehlendorfer Partnerschaftsverein.

"Nach der Reform sind wir so richtig durchgestartet", erinnert sich Gisela Pflug. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern und ist seit über 25 Jahren die ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins.

Inzwischen unterhält der Verein Beziehungen zu 22 nationalen und internationalen Städten. Darunter Cassino in Italien, Sderot in Israel, Charkiw in der Ukraine, Ronneby in Schweden oder Sochos in Griechenland. Partnerstädte in Deutschland sind unter anderem Bremerhaven, Nentershausen, Königswusterhausen oder die Kreise Rendsburg-Eckernförder und Lüchow-Danneberg.

Seit Kurzem reichen die städtepartnerschaftlichen Kontakte sogar mehrere tausend Kilometer weit: Im September 2013 wurde die Partnerschaft mit dem Bezirk Songpa der südkoreanischen Hauptstadt Seoul besiegelt.

Besonders liegt dem Verein die Arbeit mit Jugendlichen am Herzen. Es gibt zahlreiche Jugendaustauschprojekte und Jugendreisen, die teilweise schon eine lange Tradition haben. Der Schüleraustausch zwischen Cassino und dem Hermann-Ehlers-Gymnasium findet in diesem Jahr bereits zum 28. Mal statt.

"Junge Menschen müssen in einer globalisierten Welt auch die Lebensweisen und Kulturen anderer Länder kennen lernen", erklärt Gisela Pflug. Die ehemalige Lehrerin und Schulleiterin engagiert sich von Anfang an für Jugendreisen in die Partnerstädte des Vereins.

Völkerverständigung wird auch mit Bürgerreisen gelebt. Rolf Breidenbach vom Vorstand: "Wir bieten Mitgliedern und Nichtmitgliedern die Möglichkeit an, unsere Partnerstädten kennenzulernen". Im vergangenem Jahr ging es nach Cassino, Apulien und Griechenland. In diesem Jahr ist eine Bürgerreise in die ungarischen Partnerstädte geplant.

Der Reiz an diesen gemeinsamen und selbst finanzierten Reisen sei es, dass man einen persönlicheren Einblick in das Leben, die Sitten und Gebräuche der Menschen bekommt.

"Damit wir auch in Zukunft unsere Begegnungen mit den Partnerstädten fortführen können, hoffen wir auch weiterhin auf reges Interesse an unseren Projekten", so Gisela Pflug. Und auch auf einen Mitgliederzuwachs freut sich der Verein. Zum einen hilft jedes Mitglied, die Projekte zu realisieren zum anderen kann mit jeder Mitgliedschaft der Zusammenhalt Europas gefördert werden.

Städtepartnerschaftsverein Steglitz-Zehlendorf, Martin-Buber-Straße 2, 67 46 30 05, E-Mail: kontakt@bsz-spv.de, www.bsz-spv.de

Karla Menge / KM
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