Verletzt im brennenden Auto: Möglichweise illegales Rennen

Tegel. Nur dem beherzten Eingreifen von Polizeibeamten und zweier Passanten haben ein mutmaßlicher Raser und seine Beifahrerin ihr Überleben nach einem Unfall am Pfingstmontag zu verdanken.

Zeugen berichteten, dass der 30-jährige Autofahrer kurz vor 13 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit neben einem ebenfalls zu schnell fahrenden 39-jährigen PKW-Fahrer auf der Seidelstraße in Richtung Holzhauser Straße fuhr. Unmittelbar hinter der Einmündung zur Otisstraße, wo sich die Fahrbahn aufgrund parkender Fahrzeuge auf einen Fahrstreifen verengt, verlor der 30-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen, geriet in die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen Baum.

Ersthelfer kümmerten sich um die auf der Fahrbahn liegende schwer verletzte 28-jährige Beifahrerin. Sie soll bereits zuvor von den Zeugen aus dem Auto gerettet worden sein. Die beiden eintreffenden Beamten liefen zu dem bereits in Flammen stehenden Unfallwagen. Während der Polizeikommissar mit einem Feuerlöscher die Flammen im Fahrzeuginnenraum versuchte einzudämmen, zog seine Kollegin mit Unterstützung eines Ersthelfers den schwer verletzten Fahrer aus dem Auto. Sowohl der 30-Jährige als auch seine Beifahrerin kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Autorennen ja oder nein?

Der 39-jährige „Renngegner“ hielt einige Meter vom Unfallort entfernt und wurde nicht verletzt. Sein Pkw sowie das Unfallfahrzeug wurden zur Erstellung technischer Gutachten sichergestellt. Hier soll unter anderem geklärt werden, ob die beiden Fahrer sich tatsächlich zuvor ein Autorennen geliefert hatten. CS
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