Von Berlin kommt man nicht los

Tegel. Vorübergehend in Niedersachsen zu Hause, steuerte ich in den 90er-Jahren mit dem Auto wie gewöhnlich die Raststätte vor Helmstedt an, parkte neben anderen Wagen, gekennzeichnet mit dem großen B, und gönnte mir, bevor ich besuchsweise nach Berlin weiterfuhr, ein kleine Pause zur Entspannung.

Jedes Mal, sobald ich unterwegs einen Wagen mit dem großen B erblickte, gab es in mir eine deutliche Reaktion: so eine Art treulicher Anhängerschaft – Lokalpatriotismus.

Nach der Jahrtausendwende habe ich meine Zelte in Berlin wieder ganz und gar aufgeschlagen, der Liebe wegen. Welcher Berliner hat sie denn nicht, die Liebe zur Havel, zur Spree. Die hat sich seit jeher bei mir breitgemacht. Mancherorts gab es noch idyllische Hinterhöfe, erinnere ich mich, berlinischer ging’s nicht. Veränderung und Erneuerung ist heutzutage die Devise, nicht kleckern … klotzen.

Ich finde das gut, rühre bei meinen Bekannten in allen Regionen die Werbetrommel und lasse im übertragenen Sinn die landesüblichen Glocken läuten, um unsere schöne Hauptstadt zu preisen. Lothar Domhardt
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