Neue Ausleihtechnik in Bibliotheken

So wie dieser Blick auf die Bibliothek wegen der neuen Häuser nicht mehr möglich ist, hat sich auch die Ausleihtechnik grundlegend verändert. (Foto: Schindler)

Tegel. Ab sofort können Nutzer der Humboldt-Bibliothek in der Karolinenstraße 19 ihre ausgeliehenen Medien selbst verbuchen. Die übrigen Büchereien sollen noch bis Ende dieses Jahres folgen.

Im Rahmen eines von der Europäischen Union (EU) geförderten Projektes werden die Öffentlichen Bibliotheken von Berlin mit einer neuen Technologie - RFID - ausgestattet. Nutzer können damit ihre Bücher, Zeitschriften und Medien wie CDs, DVDs und CD-ROMs selbstständig ausleihen und zurückgeben."Durch den Einsatz dieser neuen Technik ist es künftig möglich, über die reguläre Öffnungszeit hinaus die Zeiten für die Medienrückgabe zu erweitern. Auch wird die Medienverbuchung insgesamt schneller möglich sein. So sei an den Ausgabeterminals eine Stapelverbuchung von fünf Medien gleichzeitig möglich, so Katrin Schultze-Berndt (CDU), Stadträtin für Schule, Bildung und Kultur. Die Humboldt-Bibliothek bietet nun drei Rückgabestationen, eine davon im Foyer, und zwei Selbstverbuchungsgeräte an.

Seit November wurden die Reinickendorfer Bibliotheken umgerüstet. Auch die Stadtteilbibliotheken im Märkischen Viertel und Reinickendorf-West, in Frohnau und Reinickendorf-Ost sind mit den neuen Geräten ausgestattet.


Christian Schindler / CS
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