Neue Ausstellung in der Bibliothek

Tegel. Die Künstlerin und Architektin Christine Contzen stellt in der Humboldt-Bibliothek aus. Zu sehen sind kleinformatige Papierarbeiten.

"Wesen und Struktur" heißt die neue Schau von Contzen, die vom 4. Februar an in der Bibliothek an der Karolinenstraße 19 zu sehen ist. In vielen kleinformatigen Papierarbeiten entwirft die Künstlerin ihre Bilderwelten mittels der klassischen Zeichentechniken aus der Architektur. So wird deutlich, wie sich die Arbeit des Architekten und das künstlerische Schaffen gegenseitig bedingen und bereichern. Die Bleistift- und Tuschezeichnungen sind teilweise koloriert und erzählen Geschichten, gesammelte Eindrücke und Fantasien. Reduktion auf abstrakte Strukturen findet man ebenso wie surrealistisch anmutende gezeichnete Erzählungen. Sie verweisen auf ein Zitat, das für Christine Contzen zu einer Leitlinie ihres zeichnerischen Werkes geworden ist: "Ich kam zum Zeichnen, indem meinen Buchstaben die Blüte aufging" (Else Lasker-Schüler).

Contzen lebt und arbeitet in Berlin. Von 2004 bis 2006 studierte sie an der Akademie für Malerei Berlin.

Die Vernissage zur Ausstellung ist am 3. Februar um 19.30 Uhr. Vom 4. Februar bis zum 8. März sind die Zeichnungen dann montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie sonnabends von 11 bis 16 Uhr zu sehen.

Weitere Informationen gibt es auf www.kunstamt-reinickendorf-rathausgalerie.de und unter 404 40 62.

Ulrike Kiefert / uk
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