Lichter der Hoffnung: Flüchtlingsprojekt fertigt Baumschmuck

Tegel. Hunderte Lichter schmücken seit dem ersten Advent den Christbaum auf dem Gelände der evangelischen Hoffnungskirchengemeinde. Das Besondere an der Leuchtdeko: Menschen aus Reinickendorf haben sie gemeinsam mit Flüchtlingen angefertigt.

Sie sollen Vielfalt und Gemeinschaft symbolisieren – die 300 kleinen Laternen, die im Rahmen eines Kunstprojekts entstanden sind und nun den Christbaum der Gemeinde am Tile-Brügge-Weg 49 zieren. Das Konzept dazu haben die Künstler Sofia Camargo und Thomas E. Klasen von der Berliner Lichtergalerie erdacht. Es beinhaltet, dass gemeinnützig engagierte Hauptstädter zusammen mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen Lichterschmuck für die Weihnachtszeit – oder auch andere Anlässe – entwerfen, bauen und gestalten. Ziel ist es, ein Zeichen für Hoffnung und ein friedliches Miteinander zu setzen. Dass sich Berliner und Neuankömmlinge dabei kennen lernen, ist ebenfalls gewollt.

Diverse Evangelische Kirchengemeinden und bezirkliche Integrationsbeauftragte unterstützen das Projekt, die Schirmherrschaft hat Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) übernommen. In Reinickendorf haben beispielsweise Bewohner der Unterkunft in der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik mitgemacht. bm
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